Schulleiter Ulrich Suttrup geht in den Ruhestand
Schulleiter Ulrich Suttrup
geht in den Ruhestand

Viel hat Ulrich Suttrup in den 41 Jahren, die er an der Liebfrauenschule Nottuln beschäftigt war, erlebt. Nun geht der fast 65-Jährige in Pension.

1976 begann Suttrup an der Realschule des Ordens der Schwestern Unserer Lieben Frau als Lehrer. Damals herrschte an der Schule, die seit 1970 auch Jungen aufnahm, akuter Männermangel im Kollegium. 2003 übernahm das Bistum Münster die Trägerschaft. Seit dem Schuljahr 2012/2013 ist die Liebfrauenschule die erste Sekundarschule in Trägerschaft des Bistums. "Das war ein großer Umbruch und für Nottuln der richtige Schritt", bewertet der scheidende Schulleiter die Veränderung. Für die Schule und das Kollegium sei die Umstellung eine Herausforderung gewesen. "Wir haben uns für die Inklusion geöffnet, und das Kollegium hat sich darauf eingelassen", lobt er die Offenheit der Pädagogen. Auch die zusätzlich eingestellten Förderschullehrerinnen seien ein großer Gewinn für die Schule.

All diese Veränderungen hat Suttrup nicht nur mitgemacht, er hat sie auch seit 1991 als stellvertretender Schulleiter und ab 2001 als Schulleiter mitgestaltet. "Ich gehe nun mit großer Dankbarkeit in den Ruhestand, dass ich diese Arbeit über eine so lange Zeit machen durfte", sagt er bewegt. Das sei auch bei den Abschiedsfeiern vor den Ferien erfahrbar geworden. Viele Weggefährten hätten diese Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht. Deutlich sei es auch in der gemeinsamen Eucharistiefeier geworden, die Dechant Norbert Caßens und Geistlicher Rat Clemens Lübbers in der St.-Martinus-Kirche zelebrierten. "Die biblischen und religiösen Wurzeln und das Wissen, dass Gott den Menschen begleitet, geben mir Kraft", erklärt Suttrup.

"Aber der Erfolg der Schule ist ein Erfolg des Teams. Ich war eher der Moderator", betont der scheidende Schulleiter. Deshalb könne er mit großem Optimismus in den Ruhestand gehen. "Ich habe die begründete Hoffnung, dass es an der Liebfrauenschule gut weitergeht", sagt er. Das Team bleibe erhalten und die Nachfolge durch Heinrich Willenborg, den bisherigen didaktischen Leiter der Schule, sei gesichert.
In der nächsten Zeit ist Suttrup gut beschäftigt. "Ich habe viele liebe Geschenke bekommen, die mit dem Thema ‚Zeit‘ zu tun haben wie ein Wochenende mit ehemaligen Kollegen", nennt er ein Beispiel. Aber insgesamt habe er sich den Plan gemacht, bis nach dem Urlaub keine Pläne zu machen. Doch es gibt einen Trend: "Wir reisen gern und freuen uns, jetzt Reisen ohne Zeitnot planen zu können, da wir nicht mehr auf die Ferien angewiesen sind." Und wenn das richtige Ehrenamt ihn gefunden habe, dann werde er sich auch nicht verweigern.

Bildunterschrift: Ein wunderbares Symbol der Gemeinschaft: Zum Abschied hat jede Schülerin und jeder Schüler der Liebfrauenschule Nottuln eine Seite der 121 Würfel für Ulrich Suttrup gestaltet.

Text: Bischöfliche Pressestelle / 25.07.17
Kontakt:
Pressestelle@bistum-muenster.de
Foto: Michaela Kiepe/Bischöfliche Pressestelle

 
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