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Zum "Rundlauf für die Gesundheit" luden Betriebsärztin Katja Lammertmann und ihr Team ein. Aufschlussreiche Infos gab es am Aktionsstand Ernährung.
Zweiter Gesundheitstag für Mitarbeiter
im Bischöflichen Generalvikariat

Nur, wer gesund ist, kann sein Familienleben gestalten und gleichzeitig berufliche Anforderungen erfüllen. Um diese Balance zu fördern, veranstaltete das Bischöfliche Generalvikariat (BGV) Münster am Mittwoch (11. Juni 2014) zum zweiten Mal einen Gesundheitstag für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Liudgerhaus in Münster luden zahlreiche Angebote ein, sich mit Ernährung, Bewegung und Prävention auseinanderzusetzen und die eigene Gesundheit auf den Prüfstand zu stellen.

Der erste Gesundheitstag hatte 2012 stattgefunden. Die Idee dazu kam aus dem Audit berufundfamilie, das die Vereinbarkeit des Berufs mit der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen im BGV prüfen und fördern will. Inzwischen wird der Gesundheitstag in Zusammenarbeit des Audits und der Gruppe Personal und Organisation ausgerichtet.

"Der Gesundheitstag ist ein gutes Medium, um Zusammenhänge bewusst zu machen", erklärte für das Organisationsteam Marianne Urbanek-Westermann von der Geschäftsstelle des Audits. Dass bei diesem Anlass die Kolleginnen und Kollegen quer durch die Abteilungen miteinander ins Gespräch kämen, sei ein willkommener Nebeneffekt. Es verdiene Anerkennung, dass der Arbeitgeber dies im Rahmen der Dienstzeit ermögliche.

Urbanek-Westermanns Dank galt ebenso den Kooperationspartnern, vor allem der Techniker Krankenkasse, dem Team des Liudgerhauses, Betriebsärztin Katja Lammertmann, Fachärztin für Arbeitsmedizin vom BAD-Zentrum Münster, sowie den Mitarbeitenden an den einzelnen Angeboten. Dank ihrer Mitarbeit konnten die Gäste des Gesundheitstages aus einem vielfältigen Programm auswählen.

Dabei ging es beispielsweise in zwei Vorträgen um "Trends beim Essen" und "Gesundheit – wie geht das?". Gute Resonanz fand auch der Workshop Laktatstufentest. Dessen Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten Walking- und Laufrunden, nach denen sie ihre Laktatwerte bestimmen ließen. Auf dieser Grundlage konnte unter ärztlicher Aufsicht die Ausdauerleistungsfähigkeit bestimmt werden.

Am Aktionsstand Ernährung wartete ein Quiz auf die Besucher, außerdem gab es anschauliche Informationen zu herzgesunder Ernährung und Sportlergetränken. "Viele Menschen sind überrascht, dass eine handelsübliche Apfelsaftschorle so viel Zucker enthält wie zwölf Stücke Würfelzucker, oder dass eine Dose Erdnüsse einer ganzen Flasche Öl entspricht", erklärte Diplom-Oecotrophologin Sandra Fuchs.

Beim "Rundlauf für Ihre Gesundheit" bestimmten Betriebsärztin Katja Lammertmann und ihr Team unter anderem Cholesterin- und Blutzuckerwerte und ermittelten das individuelle Herzinfarktrisiko. Nebenan lud die Techniker Krankenkasse – die beteiligte Krankenkasse ist bei jedem Gesundheitstag eine andere – zum Crosstrainer-Ausdauertest mit EKG-Messung ein. Vor Ort konnten die Besucherinnen und Besucher außerdem ergonomische Arbeitsplätze ausprobieren.

Ergänzend gab es an Infoständen Wissenswertes über das Audit berufundfamilie, die Betriebssportgemeinschaft und Familienbildungsstätten. Wer sich zwischen all diesen Angeboten stärken wollte, konnte das mit Obst und Gemüse tun.

Mit der Resonanz auf den Tag zeigte sich Marianne Urbanek-Westermann, die bis mittags schon rund 150 Besucherinnen und Besucher gezählt hatte, zufrieden. Den nächsten Gesundheitstag planen sie und das gesamte Team für 2016.

Text: Bischöfliche Pressestelle
Kontakt: pressestelle@bistum-muenster.de

 

 
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