Schwangerschaft
Für den Schutz des ungeborenen Lebens

Das Bistum Münster engagiert sich seit dem Beginn der Diskussion um Abtreibung für den Schutz des ungeborenen Lebens. Bischof Tenhumberg und alle seine Nachfolger betonen, dass der Wert jedes menschlichen Lebens von der Befruchtung der Eizelle an außer Frage steht. Stellvertretend für die Diözese Münster treten deren Bischöfe dafür ein, dass andere Menschen unter keinen Umständen über das ungeborene menschliche Leben verfügen dürfen.

Das Bistum Münster begrüßt und befürwortet jede Initiative innerhalb und außerhalb der Kirche, die

  • das werdende menschliche Leben bejaht und es stellvertretend als dessen Anwalt gegen Meinungen in der Gesellschaft verteidigt, die den Lebenswert eines Menschen von Gesundheit, Intelligenz oder guten familiären Lebensbedingungen abhängig machen wollen;´
  • die werdende Eltern oder auch Mütter und Väter als Einzelne unterstützt, um Bedenken gegen Eltern-, Mutter- oder Vaterschaft zu bearbeiten und günstigere Voraussetzungen für die Annahme des Kindes zu schaffen, oder Alternativen zur eigenen Übernahme der Verantwortung (z.B. Freigabe zur Adoption) aufzeigen;
  • die Eltern, Mütter oder Väter begleitet, wenn sie in der Vergangenheit dem Rat anderer gefolgt sind, sie der Abtreibung ihres Kindes zugestimmt haben und deren Kind abgetrieben wurde;
  • die bei alledem jede Form von Tötung ablehnen, Abtreibung verurteilen und gleichzeitig Mütter und Väter, die sich in der Vergangenheit für eine Abtreibung entschieden haben, nicht diffamieren und verhetzen, sondern ihnen die jeweils mögliche Hilfe anbieten.

Konkret nahmen im Jahr 2014 8599 Frauen, Männer und Paare das Angebot der katholischen Schwangerschaftsberatung an 26 Standorten im nordrhein-westfälischen Teil des Bistums Münster  wahr. 5997 kamen das erste Mal, bei 2602 wurde die Beratung aus Vorjahren fortgesetzt. 53 Frauen suchten die Beratungsstelle im existentiellen Schwangerschaftskonflikt auf, um sich mit der Frage eines möglichen Schwangerschaftsabbruchs auseinander zu setzen. Sechs Frauen ließen sich anonym beraten. 1590 kamen nach Geburt des Kindes zur Beratung oder setzten ihre Beratung danach fort.  Aus dem Bischofsfonds/Bischof Heinrich Tenhumberg-Stiftung stehen jährlich fast 1,4 Millionen Euro für Frauen und Familien in schwangerschaftsbedingten Notsituationen zur Verfügung. Über 2.000 Anträge gab es hier alleine im Jahr 2014.

Einige Informationen zum Thema „Wir sagen ‚Ja‘ zum Leben“ haben wir auf dieser Seite zusammengestellt: www.bistum-muenster.de/index.php?cat_id=15272

Text: Pater Manfred Kollig
Kontakt: seelsorge@bistum-muenster.de


 

 
Jahresbericht Titel
Jahresbericht

In den katholischen Schwangerschaftsberatungsstellen wird gute Arbeit geleistet wird. Das ist das Ergebnis einer Studie, die im Oktober 2014 veröffentlicht wurde. Wie die Arbeit der katholischen Schwangerschaftsberatung in der Diözese Münster genau aussieht, hierüber gibt der aktuelle Jahresbericht  Auskunft.

 
Bathe

Seit über 40 Jahren engagiert sich im Bistum Münster die "Kommission zum Schutz des ungeborenen Lebens" für werdende Mütter und Familien. Elisabeth Bathe ist seit 2007 deren Vorsitzende. Im Interview mit Anke Rehling berichtet sie über ihren Einsatz. » weiter

 
Frau Pokropp-Hippen

Dr. Angelika Pokropp-Hippen aus Münster arbeitet seit 22 Jahren als Ärztin und Psychotherapeutin. Sie begleitet Frauen nach einer Abtreibung. Als Christin ist es ihr ein Anliegen "den Betroffenen zu ihrer Gesundung und den abgetriebenen Kindern zu einer würdigen Integration ihrer Existenz in Herz und Bewusstsein ihrer Familien zu verhelfen." » weiter