von links: Bernhard Kemper, Präses Michael Prinz, Elisabeth Hönig, Brigitte Lehmann (Diözesanvorsitzende), Hermann Hölscheidt (alle KAB-Diözesanleitung) und Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann (2. von rechts)
200 Delegierte nehmen an
KAB-Diözesantag in Heiden teil

Brigitte Lehmann aus Geldern bleibt Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster. Die 200 Delegierten des KAB-Diözesantages wählten die 61-jährige Bilanzbuchhalterin am 12. November mit großer Mehrheit erneut in die Leitung des katholischen Sozialverbandes.

Es ist die zweite Amtszeit für die KAB-Diözesanvorsitzende.

Elisabeth Hönig aus Ascheberg und Bernhard Kemper aus Oelde wurden als ihre Stellvertretungen wiedergewählt. Neben diesen drei ehrenamtlichen Mitgliedern der Diözesanleitung gehören Diözesanpräses Pfarrer Michael Prinz und Diözesansekretär Hermann Hölscheidt zum fünfköpfigen Leitungsteam der KAB im Bistum Münster.

In den erweiterten Vorstand wählte die Versammlung außerdem Pfarrer Peter Kossen (Lengerich), Jonas Christopher Höpken (Oldenburg), Nobert Uhling (Ahaus-Alstätte) und Gertrud Vorholt (Borken). Der gesamte Diözesanvorstand besteht außerdem aus den Vertreterinnen und Vertretern der acht Bezirks- und Landesverbände, dem Vertreter des Jugendverbandes CAJ und dem KönzgenHaus in Haltern sowie der Diözesanleitung.

Brigitte Lehmann arbeitet als Bilanzbuchhalterin in einem Baumarkt am Niederrhein. Als Diözesanvorsitzende steht sie vor allem für den Kampf gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werksverträgen. "Das passt genau in unseren neuen Schwerpunkt ‚Arbeit. Macht. Sinn.‘", sagt die Vorsitzende.

Für Bernhard Kemper ist es die zweite Amtszeit in der Diözesanleitung. Ihm liegt vor allem die geplante neue "Nikolaus-Groß-Stiftung" am Herzen. Kemper ist überzeugt, "dass die Stiftung uns helfen wird, die Werte, für die die KAB und die katholische Soziallehre steht, für die Zukunft zu sichern."

Elisabeth Hönig ist seit 2016 Mitglied der Diözesanleitung. Die Aschebergerin wirbt für würdige Arbeit mit und ohne Digitalisierung. "Wir brauchen Arbeit, bei der Menschen ihre Fähigkeiten einbringen können, die gerecht entlohnt wird und uns gesund bleiben lässt", fordert die stellvertretende Diözesanvorsitzende.

Bildunterschrift: Die Diözesanleitung der KAB im Bistum Münster startet den neuen Schwerpunkt "Arbeit. Macht. Sinn." – von links: Bernhard Kemper, Präses Michael Prinz, Elisabeth Hönig, Brigitte Lehmann (Diözesanvorsitzende), Hermann Hölscheidt (alle KAB-Diözesanleitung) und Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann (2. von rechts).

Text: Heike Honauer / 14.11.17
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Foto: Werner Gehlmann