Katholikentagsteam informierte im Kreisdekanat Recklinghausen
Katholikentagsteam informierte
im Kreisdekanat Recklinghausen

Was kostet ein Ticket für den Katholikentag? Welche Veranstaltungen gibt es? Wo muss man sich melden, wenn man als Helfer aktiv sein möchte? Auf diese und viele weitere Fragen hatte Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Antworten.

Der Beauftragte des Bistums Münster für den Katholikentag war gemeinsam mit Leona Blesenkemper vom Katholikentagsteam des Bistums sowie Notburga Heveling und Jürgen Tausgraf vom Diözesankomitees der Katholiken wieder unterwegs, um Interessierte im Kreisdekanat Recklinghausen zu informieren.

Winterkamp stellte zu Beginn der Veranstaltung in der Heimvolkshochschule Gottfried Könzgen in Haltern einige Fotos der aktuellen Kampagne zum Katholikentagsmotto "Suche Frieden" vor, mit der ab Februar bundesweit für die Veranstaltung geworben wird. "Erstmalig sind die aktuellen und provokanten Fotos, die auch Fragen hinterlassen, nicht inszeniert. Es handelt sich um Pressefotos, die unterschiedliche Facetten des Mottos thematisieren", machte er auf die Einmaligkeit der Plakate aufmerksam.

Zum Katholikentag, der vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster stattfindet, sind bereits Anmeldungen im Internet (www.katholikentag.de), telefonisch (0251/70377300) oder auch persönlich in der Geschäftsstelle des Katholikentags am Breul möglich. Eine Vielzahl unterschiedlicher Tickets stehen dafür zur Verfügung. Es gibt Dauer-, Familien-, Schüler-, Senioren-, Abend- und Tageskarten. Wer sich bis zum 15. März anmelde, erhalte einen Frühbucherrabatt. Eine Neuerung sei das Pfarreiticket. "Wir haben ein Tagesticket für 20 Euro entwickelt", informierte er. Diese Karten könnten über die Pfarrbüros erworben werden und enthielten – wie alle anderen Tickets auch – die Berechtigung, den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Leider falle dabei ein Teil des Kreisdekanates Recklinghausen heraus. "Beispielsweise Kirchhellen, Recklinghausen oder Herten gehören nicht mehr zum Tarifraum. Fahren Sie bis Haltern-Sythen und lassen Sie dort ihr Auto stehen", empfahl Winterkamp den Interessierten. Innerhalb von Münster befänden sich die meisten Veranstaltungsorte in der Innenstadt und seien fußläufig gut zu erreichen.

Ebenso warb Winterkamp, sich als Helfer zu melden. 2000 Helferinnen und Helfer vom Dolmetscher bis zum Gabelstaplerfahrer würden gesucht. "Katholisch muss man dafür nicht sein. Aber was Sie mitbringen sollten, ist Menschenfreundlichkeit und Flexibilität. Sie verpflichten sich, an den fünf Tagen zwischen sechs und acht Stunden zu arbeiten", erklärte er. "Dafür erhalten Sie einen ganz anderen Einblick in den Ablauf des Katholikentages", ergänzte Heveling. Wer sich nicht über den ganzen Zeitraum binden wolle, könne sich beispielsweise als Kommunionhelfer, Kollektant oder Schirmträger für einen der beiden großen Gottesdienste am Donnerstag oder Sonntag melden.

Auf eine weitere Neuerung machte Winterkamp aufmerksam. "Studierende unserer Berufskollegs werden an unterschiedlichen Orten eine Kinderbetreuung für den Nachwuchs ab drei Jahren anbieten. Damit ist Münster der kinderfreundlichste Katholikentag seit 1848", sagte der Domkapitular. Das komplette Programm werde voraussichtlich im März auf der Internetseite des Katholikentags veröffentlicht und im April gedruckt vorliegen. "Zudem wird eine kostenlose Katholikentags-App angeboten, die einen Überblick über die verschiedenen Veranstaltungen gibt", informierte er.

Inhaltlich verwies Winterkamp besonders auf den "Abend der Begegnung" zum Auftakt, an dem sich in Münster die Regionen kulturell und kulinarisch vorstellen würden. "Wir erwarten an diesem Abend rund 30.000 Menschen", sagte er. Ebenso warb er für die Fußwallfahrt von Münster nach Telgte, die am Samstag angeboten werde.

Zahlreiche weitere Informationen sowie Materialien finden sich auf der Internetseite www.vorbereitung-katholikentag2018.de

Bildunterschrift: Gemeinsam laden sie zum Katholikentag ein: (von links) Kreisdechant Jürgen Quante, Leona Blesenkemper (Katholikentagsbüro), Jürgen Tausgraf (Diözesankomitee), Notburga Heveling (Vorsitzende des Diözesankomitees), Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp und Marc Gutzeit (Geschäftsführer Stadt- und Kreisdekanat Recklinghausen).

Text: Bischöfliche Pressestelle / 11.10.2017
Kontakt:
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Foto: Michaela Kiepe/Bischöfliche Pressestelle