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Covid-19: Beratergruppe im Bistum Münster für ethische Fragen eingerichtet

Das deutsche Gesundheitswesen bereitet sich im Zuge der voranschreitenden Covid-19-Pandemie derzeit vorsorglich auf eine dramatische Verknappung notfall- und intensivmedizinischer Ressourcen vor. Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und alle, die in der derzeitigen Situation im Gesundheitswesen tätig sind, leisten dabei Großartiges: Menschen stellen sich der Wirklichkeit dieser Situation und suchen nach dem, was unter diesen Bedingungen gut und zugleich machbar ist. Von großer Bedeutung sind dabei die Werte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten: Solidarität mit Kranken, Schwachen und Sterbenden; Mut und Entschlossenheit in schwierigen Entscheidungssituationen; Einsatz und Engagement selbst zum Preis eigener Gefährdungen.

Inzwischen gibt es zahlreiche (z.T. auch kirchliche) Stellungnahmen zu den drängenden ethischen Fragen, die in diesem Kontext aufkommen. Im Bistum Münster gibt es nun eine Gruppe von Beraterinnen und Beratern, die den Krankenhäusern, insbesondere den Einrichtungsleitungen, Ärztinnen und Ärzten, Pflegenden und Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorgern beratend zur Seite stehen, wenn es darum geht, entsprechende Verfahrensregelungen ethisch zu reflektieren.

Die Beratungsgruppe ist von Generalvikar Dr. Winterkamp eingerichtet und beim Referenten für den Bereich der Krankenhausseelsorger im Bischöflichen Generalvikariat, Pfarrer Dr. Leo Wittenbecher, angesiedelt. Sie besteht aus:

Diakon Bernhard Rathmer

Diakon Dr. Hermann Opgen-Rhein

Pastoralreferentin Brunhilde Oestermann-Giersch

Dr. Boris Krause

Pfarrer Dr. Leo Wittenbecher

Erreichbar ist die Gruppe telefonisch über die Rufnummer 0251-4951327