Frieden. Wie im Himmel so auf Erden?

Eine Ausstellung des Bistums Münster im LWL-Museum für Kunst und Kultur

Welche Friedenskraft geht vom Christentum aus?

Mit über 100 bedeutenden internationalen Leihgaben aus 2000 Jahren zeigt die vom Bistum Münster ausgerichtete Ausstellung die Kunst- und Kulturgeschichte der christlichen Friedensideen sowie den widersprüchlichen Umgang mit ihnen. Ein umfassendes Kulturprogramm vertieft das Thema mit Podiumsdiskussionen, Vorträgen und weiteren Veranstaltungen. Die Ausstellung wird im Altbau des LWL-Museums für Kunst und Kultur und somit in Sichtweite zum St. Paulus-Dom präsentiert.

Zur Ausstellung sind ein umfangreicher Katalog (Museumspreis: 28 €, Sandstein-Verlag) und ein Kinderbuch (9,99 €, Der Friedenssucher) mit Text von Rainer Oberthür und Illustrationen von Barbara Nascimbeni erschienen. Den Besuchern wird ein Audioguide zur Verfügung stehen und in der Ausstellung vermittelt eine Kinderebene die Inhalte an unser junges Publikum.

Die Ausstellung ist Teil der großen Gemeinschaftsausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“. Beteiligt sind das Archäologische Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, das LWL-Museum für Kunst und Kultur und das Stadtmuseum Münster. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln widmet sich die Verbundausstellung dem Streben nach Frieden und den Friedensbildern von der Antike bis in die Gegenwart. Die Ausstellungen stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

Allgemeine Informationen/ Kontakt zu der Gemeinschaftsausstellung:
Tel.: +49 251 5907 201/ info(at)ausstellung-frieden.de/ www.ausstellung-frieden.de

Über das Titelbild

Klappaltar mit der Bergpredigt und  den acht Seligpreisungen, Lieven de Witte, um 1550 –1553, Gent, Museum voor Schone Kunsten, Inv.-Nr. S-100, Museum voor Schone Kunsten, Gent (Belgium); Photo: Lukas-Art in Flanders vzw; Copyright owner: The Museum of Fine Art Ghent

Einige Exponate der Ausstellung

La Nouvelle Jerusalem, Épinal, 19. Jahrhundert; kolorierter Holzschnitt, 45,5×65 cm Münster, Sammlung des Bistums Münster, Foto: Stefan Jahn

Peace: a little child shall lead them, Bildpostkarte nach William Strutt, München, 1896, Hanfstaengls Künstlerkarte Nr. 166, Sammlung des Bistums Münster, Foto: Stefan Jahn

Das glückliche Weltalter, Christian Bernhard Rode, 1778, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, Inv.-Nr. An 4228, Foto: bpk/Staatsgalerie Stuttgart

Patene mit dem Abendmahl der Apostel aus dem Riha-Fundkomplex, Konstantinopel oder Syrien, zwischen 565 und 578, Byzantine Collection, Dumbarton Oaks, Washington, DC, Inv.-Nr. BZ 1924.5, Byzantine Collection, Dumbarton Oaks, Washington, DC; Foto: by Joe Mills

Die Anstifter des Kriegs vor dem Weltgericht, Bildpostkarte nach H. Mader; Saarbrücken, etwa 1916, Postkarten-Kunstverlag Bruno Goerz-Breuerle, Nr. 110, Historische Bildpostkarten – Universität Osnabrück – Sammlung Professor Dr. Sabine Giesbrecht,
Inv.-Nr. 13_3 – 009

Fahne mit dem „Coeur sacré de Jesus, espoir et salut de la france“ (Hl. Herzen Jesu, Hoffnung und Heil Frankreichs), ©Jean Frémont, Foto: Archives départementales de la Seine-Maritime; Jean Frémont

Plakat »Schwerter zu Pflugscharen – Friedensgebet in St. Nikolai«, André Steidtmann, Leipzig, 1982, Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde St. Nikolai Leipzig, Copyright/Foto: Andreas H. Birkigt, Leipzig, Rechte am Logo: „Schwerter zu Pflugscharen“ bei der Ökumenischen FriedensDekade

Taubenfibel, Frühes 9. Jahrhundert, LWL-Museum für Archäologie Herne, Inv.-Nr. MKZ 4106, 9 (F4201), LWL-Museum für Archäologie Herne; Foto: LWL/Stefan Brentführer/Taubenfibel Borken

Der Friede mahnt die Konfessionen zur Toleranz, 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts, Utrecht, Museum Catharijneconvent (Leihgabe Rijksmuseum Amsterdam, Inv.-Nr. A4152), Inv.-Nr. RMCCs48, Museum Catharijneconvent, Utrecht, Foto: Ruben de Heer

Markus Wilhelm Lewe, Münster Oberbürgermeister der Stadt Münster
„Es handelt sich um das Essgeschirr meines mittlerweile verstorbenen Schwiegervaters, welches er in britischer Kriegsgefangenschaft von 1945 bis 1948 benutzt hat.“
Essgeschirr