Corona und Jugendarbeit

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu rechtlichen Vorgaben im Bereich der Jugendarbeit/Jugendpastoral.

Der Besuch von Veranstaltungen und Einrichtungen der Jugendarbeit ist unter bestimmten Auflagen weiterhin möglich. Es gelten folgende Regelungen:

Zugang zu den Angeboten

Für immunisierte junge Menschen sind alle Angebote der Jugendarbeit ohne Zugangsbeschränkungen geöffnet. Gleiches gilt für noch nicht geimpfte junge Menschen ab 16 Jahren, die per Attest nachweisen können, dass sie aktuell nicht geimpft werden können und einen Negativtestnachweis vorlegen.

Angebote unter Einhaltung der 2G-Regelungen:
(vollständig geimpft oder genesen)

  • Alle Angebote der Jugendförderung sind unter Einhaltung der 2G-Regelungen möglich.
    • Alle Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 15 Jahren sind auf Grund der Schultestungen immunisierten Personen gleichgestellt.
    • Jugendliche ab 16 Jahren und junge Volljährige müssen immunisiert sein.

Angebote unter Einhaltung der 3G-Regelungen:
(vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet)

  • Sobald sich die Angebote an sozial oder individuell benachteiligte Jugendliche* richten, können nicht-immunisierte 16- und 17-jährige Jugendliche mit einem negativen Testnachweis teilnehmen.
  • Ab 18 Jahren müssen die Jugendlichen immunisiert sein.
  • Auch Angebote der politischen Bildung können unter Einhaltung der 3G-Regelungen durchgeführt werden.

Angebote unter Einhaltung der 2G-plus-Regelung:
(vollständig geimpft oder genesen plus negativ getestet)

  • Sportangebote der Jugendarbeit in Innenräumen sind nur unter Einhaltung der 2G-plus-Regelung möglich.
  • Junge Menschen bis einschließlich 15 Jahre benötigen zur Teilnahme an einem 2G-plus-Angebot keinen zusätzlichen Negativtestnachweis. Junge Menschen ab 16 Jahren benötigen einen zusätzlichen Negativtestnachweis oder den Nachweis einer Boosterimpfung.

Folgende Möglichkeiten gibt es für über 16-Jährige, bei 3G- und 2G-plus-Angeboten einen Negativtestnachweis vorzulegen:

  • für Schülerinnen und Schüler die Vorlage des Negativtestnachweises anhand einer Schulbescheinigung
  • ein max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest (Bürgertest) oder ein max. 48 Stunden alter PCR-Test
  • ein beaufsichtigter Selbsttest
     

Ferienfreizeiten

Kinder- und Jugenderholungsfahrten (Ferienfreizeiten) sind unter Einhaltung der 3 G-Regelungen weiter möglich. Von nicht-immunisierten Teilnehmer/innen ist bei Anreise und dann erneut nach vier Tagen ein negativer Testnachweis vorzulegen. Alternativ kann auch ein gemeinsamer beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt werden.

Angebote/Aktivitäten in Innenräumen/Einrichtungen

  • Für alle Teilnehmer/innen ab Schuleintrittsalter und Betreuungspersonen besteht bei Angeboten in Innenräumen eine generelle Maskenpflicht.
  • Soweit Kinder vom Schuleintritt bis zum Alter von 13 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.
  • Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen.

Kontrolle von Zugangsvoraussetzungen

Die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind bei allen Personen, beim Zutritt von den für die Einrichtungen und Angebote verantwortlichen Personen oder ihren Beauftragten zu kontrollieren. Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll dabei die vom Robert-Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden. Zudem ist auch ein Abgleich der Nachweise mit einem amtlichen Ausweispapier vorzunehmen. Personen, die den erforderlichen Nachweis nicht vorzeigen, sind von der Nutzung der Angebote und Einrichtungen auszuschließen. Bei Kindern und Jugendlichen ohne amtliche Ausweisdokumente, genügt eine Glaubhaftmachung durch Erklärung und Ausweisdokumente der Eltern, Schüler/innenausweis o. ä.

Nicht-immunisierte Beschäftigte und Ehrenamtliche

Eine Tätigkeit im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit ist grundsätzlich möglich

  • mit gültigem tagesaktuellem Negativtestnachweis (Antigen-Schnelltest/PCR-Test)
  • und Maskenpflicht.

*Eine soziale Benachteiligung liegt vor, wenn gesellschaftliche Umstände die Ursache der nicht altersgerechten Entwicklung des Jugendlichen sind. Das können z. B. schwierige Familienverhältnisse, eine prekäre ökonomische Situation, eine abgebrochene Ausbildung bzw. Schullaufbahn oder Arbeitslosigkeit sein. Auch kulturelle Aspekte können eine Rolle spielen. Dagegen haben individuelle Beeinträchtigungen ihren Ursprung im persönlichen, körperlichen oder seelischen Bereich, wie beispielsweise Behinderung, (Sucht-) erkrankung, Verhaltensauffälligkeit, Lern- und Leistungsbeeinträchtigung o. Ä. Häufig wird eine klare Abgrenzung der beiden Begrifflichkeiten nicht möglich sein; sie ist jedoch auch nicht zwingend.

Es geht um solche jungen Menschen, die ohne besondere Hilfe ihre berufliche wie gesellschaftliche Eingliederung allein nicht schaffen können.

 

Junge Menschen mit Maske tanzen zu Musik aus einer Boombox.
© A. Biascioli/Adobe Stock

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Das Bistums-Team für junge Menschen

Die Abteilung Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene im Bischöflichen Generalvikariat koordiniert die Angebote für junge Menschen in unserem Bistum. Neben dem Diözesanbüro in Münster gibt es drei Regionalbüros in Xanten, Dülmen und Münster.

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