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Neuordnung des Kirchenvorstandsrechts

In den nordrhein-westfälischen (Erz-) Diözesen, so auch im Bistum Münster, gilt bis heute das preußische Gesetz über die Verwaltung des katholischen Kirchenvermögens vom 24. Juli 1924 (VVG) im staatlichen Rechtskreis als Landesrecht fort. Das Gesetz entspricht längst nicht mehr den heutigen Bedürfnissen und pastoralen Erfordernissen. Zudem wurden mit Blick auf das den Kirchen garantierte Selbstbestimmungsrecht immer wieder verfassungsrechtliche Bedenken geäußert.

Deshalb soll das bisherige staatliche Vermögensverwaltungsgesetz durch den Landtag Nordrhein-Westfalen aufgehoben werden. Künftig soll die Vermögensverwaltung auf Ortskirchenebene durch kircheneigene Gesetze geregelt werden.

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