Den Dom mit allen Sinnen erspüren

, Bistum Münster

Es geht mehr ums Erklären als ums Zeigen, mehr ums Zuhören und Ertasten als ums Sehen: Am Freitag, 8. November, sind blinde und sehbehinderte Menschen zu einer Führung durch den St.-Paulus-Dom Münster eingeladen.

Eine Frau ertastet eine Figur im Dom.

Ertasten ist ausdrücklich erlaubt bei der Domführung für Menschen mit Sehbehinderung.

© Stephan Kube

Sie ist Teil des Programms „Mit allen Sinnen“, das Domführungen für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen anbietet. Viele Objekte im Dom können ertastet werden. Spezielle Tastmodelle geben eine Vorstellung der Proportionen des Gebäudes. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Vorführung der großen Domorgel. 

Die 90-minütige Führung, die von der in multisensorischer Vermittlung geschulten Domführerin Hildegard Sträter geleitet wird, beginnt um 15.30 Uhr. Treffpunkt ist das Paradiesportal. Die Teilnahme kostet drei Euro pro Person. Für unter 18-Jährige ist sie kostenlos, auch Begleitpersonen können kostenlos teilnehmen. Treffpunkt ist draußen vor dem derzeit mit einem Bauzaun eingerüsteten Paradies, dem Haupteingang des Domes. 

Ann-Christin Ladermann