Den Dom mit allen Sinnen erspüren

, Bistum Münster

Es geht mehr ums Erklären als ums Zeigen, mehr ums Zuhören und Ertasten als ums Sehen: Am Freitag, 5. Oktober, findet die letzte Führung des Jahres für blinde und sehbehinderte Menschen durch den St.-Paulus-Dom Münster statt.

Ertasten ist ausdrücklich erlaubt bei der Domführung für Menschen mit Sehbehinderung.

© Stephan Kube

Sie ist Teil des Programms „Mit allen Sinnen“, das Domführungen für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen anbietet. Viele Objekte im Dom können ertastet werden. Spezielle Tastmodelle geben eine Vorstellung der Proportionen des Gebäudes. Auch die Ausstellung „Biete Frieden“ mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken im Dom wird während des Rundgangs vorgestellt. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Vorführung der großen Domorgel. 

Die Führung, die geschulte Fachkräfte gestalten werden, beginnt um 15.30 Uhr. Treffpunkt ist das Paradiesportal. Die Teilnahme kostet drei Euro pro Person. Für unter 18-Jährige ist sie kostenlos, auch Begleitpersonen können kostenlos teilnehmen.

Ann-Christin Ladermann