Diakon Martin Decker verstorben

, Bistum Münster, Offizialatsbezirk Oldenburg

Heimgegangen zu Gott, unserem Vater, ist am Dienstag, dem 16. April 2019, Diakon Martin Decker.

Der Verstorbene wurde am 11. November 1952 in Cloppenburg geboren.

Am 1.9.1976 begann er seine Ausbildung zum Pastoralreferenten in der Kirchengemeinde St. Gorgonius in Goldenstedt. Nach dem erfolgreichen Abschluss wurde er ab dem 1.9.1980 als Referent für Schülerinnen-und Schülerseelsorge im Jugendreferat der Abteilung Seelsorge im Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta tätig und begleitete drei Jahre lang zahlreiche Gruppen von Jugendlichen in den Orientierungstagen.

Zum 1.10.1983 wurde er zum Pastoralreferenten in der Kirchengemeinde St. Andreas in Cloppenburg ernannt. Zum 1.10.1984 übernahm er die Aufgabe als Bildungsreferent für die Junge Gemeinschaft im Offizialatsbezirk Oldenburg. Vier Jahre lang galt sein Engagement in dieser Aufgabe dem Aufbau und der Pflege von Familienkreisen.

Zum 1. Oktober 1988 wechselte er wieder in die Pfarrseelsorge und wurde Pastoralreferent in der Kirchengemeinde St. Marien in Cappeln-Sevelten. Mehr und mehr reifte in ihm der Entschluss, sein Leben noch auf andere Weise in den Dienst des Herrn zu stellen, nämlich als Diakon. Er stieg in die entsprechende Ausbildung ein, wechselte zum 1.10.1992 als Pastoralreferent in die Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Cappeln und empfing am 25.10.1992 im Dom zu Münster die Diakonenweihe.

Zum 1. Januar 2000 wurde er Krankenhausseelsorger an der Städtischen Klinik in Oldenburg, kehrte zum 1. Juli 2004 in die Pfarrseelsorge zurück und wurde hauptamtlicher Diakon in den Kirchengemeinden St. Augustinus in Cloppenburg und St. Bernhard in Emstekerfeld. Zum 5.10.2008 wurde er zusätzlich für die Kirchengemeinde St. Andreas in Cloppenburg ernannt. Diese Aufgabe führte er auch nach der Zusammenlegung der Cloppenburger Kirchengemeinden zur großen Gemeinde St. Andreas am 24.5.2010 weiter. Mit Ablauf des 31. Dezember 2017 wurde der Verstorbene emeritiert und trat in den Ruhestand.

In seiner zugewandten, humorvollen und bescheidenen Art hat Herr Diakon Decker sich in all diesen verschiedenen Betätigungsfeldern immer wieder eine hohe Wertschätzung der Menschen erworben, die mit ihm zu tun hatten. Als Ehemann und Familienvater, als Seelsorger und als Diakon hat er mitten in Kirche und Welt als glaubwürdiger Zeuge des Evangeliums gelebt und gewirkt. Seit vielen Jahren war sein Leben auch durch Krankheit gezeichnet, und die letzten Jahre davon sehr geprägt. In Gelassenheit und Zuversicht hat er das getragen und sich darin insbesondere anderen kranken und leidenden Menschen verbunden gewusst. Selbst in der letzten Phase seines Lebens, in der er selber nichts mehr tun konnte, war es ihm ein Anliegen, zumindest betend das kirchliche Leben mitzutragen. Wir werden sein Leben, sein Wirken und sein Zeugnis gerne in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und der ganzen Familie.

Der Verstorbene wurde am Karsamstag, beerdigt.