Erlös für Warendorfer Haus der Familie

, Kreisdekanat Warendorf

Es ist die Bandbreite der Mariendarstellungen, die Geli von der Schulenburg seit vielen Jahren fasziniert. In den Augen der Künstlerin, die in Frankfurt am Main lebt, vermitteln sie „das tröstliche Bild der liebenden Mutter, die ruhig und sicher das Kind und ihr Schicksal trägt“.

Zwei großformatige Bilder, die die Gottesmutter zeigen, hatte von der Schulenburg bereits im vergangenen Jahr anlässlich des Heimatfestes Mariä Himmelfahrt in Warendorf gestaltet. Seitdem sind viele weitere Bilder und Zeichnungen zu dem Thema entstanden, die ab Freitag, 10. August, in der Galerieebene des Modehauses Ebbers in Warendorf zu sehen sind. Ein Großteil kann erworben werden und zwar für einen guten Zweck: 20 Prozent des Verkaufserlöses spendet die Künstlerin für das Projekt „Schatzkinder“ des Hauses der Familie. Dort werden am Wochenende des 18. und 19. August ausgewählte Bilder im Eingang ausgestellt. 

„In dieser inklusiven Spielgruppe treffen sich Eltern und Kinder mit und ohne Beeinträchtigung“, erklärt Ursula Pinnekamp, Leiterin des Katholischen Bildungsforums Haus der Familie. Seit 2014 gibt es das Angebot in Kooperation mit der Heilpädagogischen Frühförderung des Caritasverbandes: „Wir haben uns damals überlegt, wie wir als Einrichtung einen guten Beitrag zur Inklusion leisten können“, sagt Pinnekamp. In dem Projekt „Schatzkinder“ spielen und lernen die Kinder gemeinsam und machen erste Gruppenerfahrungen „in einer Atmosphäre von gegenseitiger Wertschätzung, Toleranz und Rücksicht“, führt die Leiterin das wöchentliche Angebot aus, das von allen Beteiligten geschätzt werde. 

2017 hatte die Künstlerin Geli von der Schulenburg ihre beiden Madonnenbilder anlässlich der Präsentation „Maria ImPuls der Zeit“ der Maria-Ebbers-Stiftung im Haus der Familie ausgestellt. Damals habe sie gesagt. dass das „der richtige Platz“ sei, erinnert sich Rudolf Berger von der Stiftung. 
Auf den Aquarell- und Acryl-Gemälden hat von der Schulenburg verschiedene Facetten von Maria festgehalten: Sie wird als Archetyp der Mutterliebe dargestellt, als lebendige Frau, aber auch als wild und angsterfüllt. „Manchmal sehen wir ein verklärtes Madonnengesicht, dann wieder eine leidende Maria, das Bild der Schmerzhaften Muttergottes“, erklärt Berger, der sich über den künstlerischen Beitrag zum traditionsreichen Fest Mariä Himmelfahrt freut. 

Bis Ende September sind die Bilder während der Geschäftszeiten von „Ebbers Modeerlebnis“ zu sehen und käuflich zu erwerben. Der Preis für kleine Formate beginnt bei 200 Euro, größere Bilder liegen bei maximal 1800 Euro. 

Bildunterschrift: Ursula Pinnekamp und Rudolf Berger präsentieren die Ausstellung der Künstlerin Geli von der Schulenberg im Modehaus Ebbers in Warendorf. Einen Teil des Erlöses stiftet die Künstlerin dem Haus der Familie für das Projekt „Schatzkinder“. 

Text/Foto: Ann-Christin Ladermann