Festival-Seelsorgerin Julia Hahn zu Gast im Podcast „kannste glauben“

, Stadtdekanat Münster

Die Festivalsaison ist in vollem Gange. Tausende Menschen feiern bei Open-Air-Konzerten, campen auf Wiesen und genießen für ein paar Tage eine Auszeit vom Alltag. Zwischen Bühnen, Zelten und Menschenmengen sind immer öfter Seelsorgerinnen und Seelsorger unterwegs. Was zunächst ungewöhnlich klingt, ist längst ein eigenes Arbeitsfeld: die Festivalseelsorge.
 

In der neuen Folge von „kannste glauben“, dem Podcast des Bistums Münster, erzählt Julia Hahn von diesem besonderen Angebot. Die Theologin promoviert derzeit an der Universität Münster zum Thema Festivalseelsorge und ist selbst leidenschaftliche Festivalgängerin. 

Im Gespräch mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann berichtet sie, warum Festivals weit mehr sind als Orte zum Feiern. Sie seien „verdichtete Lebensräume“, in denen Menschen nicht nur Gemeinschaft und Freiheit erleben, sondern auch mit existenziellen Fragen konfrontiert werden. Ob Zukunftsängste, Beziehungskrisen, Trauer oder Glaubensfragen – die Gespräche am Seelsorgezelt seien oft überraschend persönlich.

Dabei gehe es nicht darum, Menschen zu missionieren oder ausschließlich in Krisensituationen zu begleiten. „Viele sagen im Vorbeigehen: ‚Ich brauche keine Seelsorge – aber gut, dass ihr da seid‘“, erzählt Julia Hahn in der gut halbstündigen Folge. Genau darin sieht sie den Kern der Festivalseelsorge: präsent sein, zuhören und einen offenen Raum für Gespräche schaffen.

Die neue Folge von „kannste glauben“ mit Julia Hahn ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie auf www.kannsteglauben.de abrufbar.