Generalversammlung der DKM Darlehnskasse Münster

, Bistum Münster

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie verlief das Geschäftsjahr 2020 für die DKM sehr erfolgreich. Mit 8,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 7,5 Milliarden Euro) erreichte das Kundenvolumen einen neuen Höchstwert in der Unternehmensgeschichte. Die Bilanzsumme stieg auf 4,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,5 Milliarden Euro). Das Wachstum resultierte vor allem aus dem deutlichen Anstieg des Wertpapierbestandes der Kunden, der sich im Vergleich zum Vorjahr um 500 Millionen Euro bzw. 20 Prozent auf 3 Milliarden Euro erhöhte.

Vorstandsmitglied Gerrit Abelmann (hinten links) und Vorstandsvorsitzender Christoph Bickmann (hinten rechts) sowie Aufsichtsratsvorsitzender Domkapitular Dr. Antonius Hamers (rechts) dankten Dr. Klaus Goedereis (Mitte) für seine langjährige Tätigkeit im Aufsichtsrat und freuten sich über die Wiederwahl von Caritasdirektor Heinz-Josef Kessmann (links).

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„Die anhaltende Niedrigzinsphase in Verbindung mit negativen Realzinsen und die qualifizierte Vermögensberatung veranlassten unsere Kunden, verstärkt Anlagen in Wertpapieren zu tätigen“, so der Vorstandsvorsitzende Christoph Bickmann. Auch mit der wirtschaftlichen Entwicklung war der Vorstand im vergangenen Jahr überaus zufrieden. Die DKM blieb von coronabedingten Kreditausfällen verschont. Der Dividendenvorschlag in Höhe von 10 Prozent wurde von der Generalversammlung angenommen. Der Dividendensatz beinhaltet auch eine Dividendennachzahlung aus dem Vorjahr. Die deutsche Bankenaufsicht hatte der DKM wie auch den anderen Kreditinstituten in Deutschland im Juni 2020 auferlegt, auf die Dividendenzahlung zu verzichten. 

25.000 Bäume werden gepflanzt

In diesem Jahr feiert die DKM das 60-jährige Bestehen, das mit einer Baumpflanzaktion verbunden wird. Die Bank hat sich ihren Kunden gegenüber verpflichtet, für jede 1.000 Euro-Geldanlage in nachhaltige KCD-Investmentfonds einen klimastabilen Baum zu pflanzen. Bis zum Herbst diesen Jahres sollen so in deutschen Mischwäldern 25.000 Bäume angepflanzt werden. Für die DKM ist dieses auch ein Zeichen praktizierter Nachhaltigkeit.

Auch die Aktivitäten der Tochtergesellschaft nahmen weiter Fahrt auf. Die vor zwei Jahren gegründete Immobiliengesellschaft setzt dabei wohnwirtschaftliche Bauvorhaben mit Kirchengemeinden erfolgreich um und ist auch bei der Vermarktung von Immobilien behilflich. Etabliert sind ebenfalls die Beratung für Stiftungen und die Unterstützungsleistungen, die die DKM spendensammelnden Organisationen über das professionelle Fundraising zur Verfügung stellt. 

Caritasdirektor Heinz-Josef Kessmann wiedergewählt

Noch im Sommer 2021 wird die DKM mit einer in Münster ansässigen Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft eine Dienstleistungsgemeinschaft gründen, die deutschlandweit kirchliche und caritative Organisationen bei Buchhaltungs- und Personalverwaltungstätigkeiten unterstützt. „Als Partner für Kirche und Caritas wird die DKM zukünftig weitere professionelle und kostengünstige Dienstleistungen und Services anbieten, die deutlich über den Bankenbereich hinaus gehen“, so der Vorstandsvorsitzende. „Dies ist unser Leistungsversprechen an unsere Kunden. Damit wird unser Förderauftrag als Genossenschaft erlebbar.“ 

Aus dem Aufsichtsrat der DKM wurde Dr. Klaus Goedereis verabschiedet. Aufgrund der Arbeitsbelastung in seinem Hauptberuf als Vorstandsvorsitzender der St. Franziskus-Stiftung verzichtete Goedereis nach neunjähriger Tätigkeit im Aufsichtsrat auf die Kandidatur zur Wiederwahl. Der Aufsichtsratsvorsitzende Domkapitular Dr. Antonius Hamers dankte Goedereis für seinen vorbildlichen Einsatz im Gremium. In Anerkennung seiner Verdienste im Aufsichtsrat und der Arbeitsausschüsse wurde Goedereis auch vom Genossenschaftsverband geehrt.
Heinz-Josef Kessmann, Caritasdirektor für die Diözese Münster, wurde von den Mitgliedern als Aufsichtsratsmitglied wiedergewählt. Kessmann ist bereits seit 2001 Mitglied des Aufsichtsrates.

Hintergrund

Die Darlehnskasse Münster (DKM) wurde 1961 gegründet. Das Bankinstitut hat seinen Sitz in Münster und beschäftigt über 140 Mitarbeiter. Die DKM arbeitet bundesweit und verzichtet aus Kostengründen auf Filialstandorte. Neben den zahlreichen Mitarbeitenden im kirchlichen Dienst sind es besonders Diözesen, Kirchengemeinden und eine Vielzahl kirchlicher und caritativer Einrichtungen, die mit der DKM eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten: von Kindergärten, Schulen und Bildungseinrichtungen über Krankenhäuser, Altenheime und Sozialstationen bis hin zu Orden, Stiftungen und Verbänden.