Kathrin Kossmann ist Pastoralassistentin in Herten

, Kreisdekanat Recklinghausen

Kathrin Kossmann möchte kirchliches Leben mitgestalten. Deshalb hat sich die 31-Jährige dazu entschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen. In der Pfarrei St. Antonius in Herten hat sie die Ausbildung zur Pastoralreferentin begonnen. In den kommenden drei Jahren sammelt die gebürtige Recklinghäuserin als Pastoralassistentin dafür praktische Erfahrungen.

Kathrin Kossmann lächelt in die Kamera.

Kathrin Kossmann hat in der Pfarrei St. Antonius in Herten ihre Ausbildung zur Pastoralreferentin begonnen.

© Bistum Münster

Nach ihrem Lehramtsstudium mit den Fächern katholische Religionslehre und Musik in Münster war Kossmann sechs Jahre an einer Bochumer Schule tätig. Auch außerhalb des Unterrichts hat sie religiöse Angebote wie Schulgottesdienste oder Tage religiöser Orientierung für Kinder und Jugendliche mitgestaltet und begleitet. In ihrer damaligen Heimatpfarrei hat sie sich zudem einige Jahre als Firmkatechetin und Lektorin eingebracht. 

Und obwohl ihr die Arbeit in der Schule viel Freude bereitet hat, wuchs in ihr der Wunsch, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. „Mir ist immer bewusster geworden, wie viel Freude es mir bringt, kirchliches Leben mitzugestalten. Das Christin-Sein ist für mich untrennbar verbunden mit dem Bedürfnis, meinen Glauben zu leben, in Gemeinschaft zu teilen und gemeinsam auf die Suche zu gehen“, berichtet sie. Der Glauben an die frohe Botschaft und das große Potenzial des Guten, das sie bereithält, motiviert Kossmann. Sie glaubt an einen Gott, der den Menschen nah ist und der ihnen echte Freiheit und Liebe zeigt. „Mit meiner Ausbildung zur Pastoralreferentin verbinde ich den tiefen Wunsch, die Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb meiner Berufung auszuweiten, dazuzulernen und mich mit meiner Person in die Gemeindearbeit einzubringen“, erklärt sie. Sie freue sich auf die Zeit in Herten und sei dankbar für die durchweg offene und herzliche Aufnahme, die sie in den letzten Wochen im Kontakt mit der Gemeinde erleben durfte.

Text: Michaela Kiepe/Foto: Ann-Christin Ladermann