Synodalkerze brennt im St.-Paulus-Dom

, Bistum Münster

Mit einer symbolischen Geste ist heute der sogenannte „Synodale Weg“ gestartet. In den großen Bistumskirchen – auch im St.-Paulus-Dom in Münster – wurden Synodalkerzen entzündet. Sie sollen symbolisch den Dialog zwischen den Bischöfen und den Vertretern des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK) zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland begleiten. Im St.-Paulus-Dom entzündete Domkapitular Josef Leenders die besondere Kerze während des Kapitelsamtes um 10 Uhr.

Der Start des Reformdialogs fällt auf den ersten Adventssonntag und damit auf den Beginn des neuen Kirchenjahres. Die weitere inhaltliche Ausgestaltung des Synodalen Wegs soll die erste Synodalversammlung Ende Januar in Frankfurt vornehmen. Mit der zunächst auf zwei Jahre angelegten Initiative wollen die deutschen Bischöfe und das ZdK über die Zukunft kirchlichen Lebens in Deutschland beraten. Ein Ziel ist, durch den Missbrauchsskandal verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Themen sind die Sexualmoral, die priesterliche Lebensform, Gewaltenteilung und die Rolle von Frauen in der Kirche. 

Für Gottesdienste in den Pfarreien stehen das Gebet für den Synodalen Weg, eigene Fürbitten und Liedvorschläge bereit. Sie sind im Internet auf www.synodalerweg.de zu finden.