Weihbischof Zekorn begrüßt Freiwillige aus aller Welt

, Bistum Münster

Zu einem interkulturellen Austausch haben sich diese Woche junge Erwachsene im Rahmen ihres Freiwilligendienstes in Münster getroffen. Sie sind ins Bistum Münster gereist, um in sozialen Einrichtungen einen zwölfmonatigen Freiwilligendienst zu leisten. Weihbischof Zekorn begrüßte die internationalen Gäste.

© FSD Bistum Münster

Sie kommen aus Mexiko, Madagaskar, Syrien, Sri Lanka, Bosnien-Herzegowina und verschiedenen afrikanischen Ländern – 18 junge Erwachsene aus 13 Ländern mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen. Sie alle absolvieren derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi). Beschäftigt sind sie in katholischen Einrichtungen im Bistum Münster, hauptsächlich im Pflegebereich von Krankenhäusern und Seniorenwohnheimen sowie in der Behindertenhilfe. 

Ihre Wege zum Freiwilligendienst sind – wie die Herkunftsländer – vielfältig. Sie haben sich aus ihren Heimatländern gezielt auf den Freiwilligendienst beworben oder sind von dort geflüchtet. Das Ziel ist ein Gemeinsames: Die Freiwilligendienstleistenden möchten die Arbeitswelt in einer anderen Kultur kennenlernen und sich für ihren künftigen Berufsweg qualifizieren. Organisiert und begleitet wird ihr Einsatz von dem gemeinnützigen Träger FSD (Freiwillige Soziale Dienste) Bistum Münster. 

Im Pfarrheim der Gemeinde Liebfrauen-Überwasser begrüßte Weihbischof Dr. Stefan Zekorn die Gruppe und stellte sich ihren Fragen. Schnell entstand ein gegenseitiger Austausch und die Freiwilligen berichteten von ihrer Motivation sich sozial zu engagieren und dabei auch eigene berufliche Ziele zu verfolgen. In ihren Heimatländern leben sie häufig in großen Familienstrukturen, die ein hohes Maß an Unterstützung ermöglichen. In Deutschland setzen sie sich im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements für die Menschen in den sozialen Einrichtungen ein. „Der Austausch zwischen den Ländern und Kulturen ist gerade in der heutigen Zeit so wichtig. Die Freiwilligen bringen ein Stück ihrer Heimat mit zu uns und nehmen nach dem einen Jahr viele neue Erfahrungen mit in ihre Heimatländer“, erläutert Liesa Geldbach, pädagogische Mitarbeiterin der FSD, die Vorzüge des internationalen Freiwilligendienstes. 

Zum Abschluss des Tages besuchte die internationale Gruppe zusammen mit den pädagogischen Mitarbeitenden Christoph Rüdiger und Liesa Geldbach das LWL Museum für Kunst und Kultur. 

Text: FSD Bistum Münster