Wünsche und Bedarfe für die Arbeit in den Pfarreien erarbeitet

, Kreisdekanat Wesel

Wie die Arbeit in den Pfarreien und den neuen Pastoralen Räumen künftig Hand in Hand gehen kann, stand im Mittelpunkt eines Vernetzungstreffens im St.-Barbara-Haus in Dinslaken. Rund 30 Verantwortliche aus Pfarreiräten, Kirchenvorständen sowie den Leitungen der Pastoralen Räume diskutierten auf Einladung der Kreisdekanatskonferenz über die Weichenstellung in der Region.

Im St.-Barbara-Haus tagten rund 30 Verantwortliche aus den Pfarreigremien und den Pastoralen Räumen.

© KD Wesel

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Michael van Meerbeck informierte Kreisdekanatsgeschäftsführer Patrick de Vries über die aktuelle Situation der regionalen Pastoralen Räume. Wie akut der Handlungsbedarf vor Ort ist, verdeutlichte Kreisdechant Stefan Sühling in seinem Bericht über die Reformen im Bistum. Ein besonderer Schwerpunkt lag hierbei auf den Veränderungen der Trägerschaften der katholischen Kindergärten. Um die Kirchenvorstände vor Ort von Verwaltungsaufgaben zu entlasten, werden die Trägerschaften der Tageseinrichtungen für Kinder schrittweise in gemeinnützige GmbHs (gGmbHs) überführt. 

Unter dem Leitwort „Vernetzte Dezentralität“ zeigte Theologe André Laschat vom Katholischen Bildungsforum auf, wie lokale Identität vor Ort bewahrt und gleichzeitig durch eine netzwerkbasierte Zusammenarbeit im größeren Raum gestärkt werden kann. In einer anschließenden Workshop-Phase erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei regionalen Arbeitsgruppen Wünsche und Bedarfe für die Arbeit in den Pfarreien und Pastoralen Räumen. 

Die Begleitung und Unterstützung der Gremien und Pfarreileitungen durch das Kreisdekanat und das Bildungsforum im Kreisdekanat Wesel soll fest etabliert werden.

Patrick de Vries