Mittwoch Jun 09 2021
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Gegen das Vergessen Konkrete Unterrichtsideen zur Thematisierung des Holocausts

15:00 – 17:30 Uhr, Gertrudenstift, Salinenstr. 99, 48432 Rheine-Bentlage

Anmeldeschluss:

Veranstalter: Bischöfliches Generalvikariat, Abteilung Religionspädagogik

AGs Rheine/Neuenkirchen, Emsdetten/Greven und Ibbenbüren

„Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.“ (Theodor Adorno)

Aufkeimender Antisemitismus 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz macht die Auseinandersetzung mit den schmerzhaften Erinnerungen an den Holocaust bedeutender und aktueller denn je. Hierbei sollte das Streben der Kinder nach Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit gestärkt werden, damit sich ein solch barbarisches Handeln nicht wiederholt. Gleichzeitig stellt eine adressatengerechte Thematisierung der Ereignisse den katholischen Religionsunterricht in der Grundschule vor enorme Herausforderungen.

Einerseits gilt es diesem hochaktuellen Thema im Unterricht Rechnung zu tragen, um das fragmentarische Vorwissen der Kinder aufzugreifen, zu verbreitern und gegebenenfalls richtig zu stellen. Andererseits bedarf es einer sensiblen Vermittlung, um Kinder nicht zu verängstigen oder zu verschrecken. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob und wie es möglich ist, den Kindern den Schrecken des Holocausts zu vermitteln ohne sie mit der schrecklichen Realität zu überfordern.

Zu diesem Zweck sollen im Rahmen der Fortbildung zwei verschiedene Unterrichtskonzepte vorgestellt und erprobt werden, die exemplarisch aufzeigen, wie eine inhaltliche Annäherung an das brisante Thema gelingen kann.

 

Referent: Tim Joest, Münster

Silke Okon

Sekretärin

0251 495-410

okon[at]bistum-muenster.de

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