Dienstag Nov 02 2021

NS-Vergangenheit, Schuld und Verantwortung Besuch der Villa ten Hompel in Münster

16:00 – 18:00 Uhr, Villa ten Hompel, Kaiser-Wilhelm-Ring 28, 48145 Münster

Kursnummer: BK 19

Anmeldeschluss:

Veranstalter: Bischöfliches Generalvikariat, Abteilung Religionspädagogik

Bezirke Rheine und Steinfurt

Die Themen Schuld und Verantwortung werden immer berührt, wenn wir über die Geschichte der NS-Diktatur zwischen 1933 und 1945 im Unterricht sprechen. Immer häufiger sind wir gezwungen, gegen Fake-News, Floskeln und rechtsextreme oder die NS-Diktatur verklärende Tendenzen argumentieren zu müssen. Teilweise erliegen die Schülerinnen und Schüler der Faszination, die das Regime einst selbst mit viel Pomp und Propaganda inszeniert hatte. Immer wieder sehen wir uns im Unterricht mit einer Logik der Ausgrenzung konfrontiert.

Im Rahmen der Fortbildung am Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster gehen wir der Frage nach, wie wir schulisch angemessen umgehen können mit der NS-Vergangenheit und der Frage nach Verantwortung. In der Gedenkstätte Villa ten Hompel in Münster wird seit 20 Jahren intensiv Täterforschung betrieben, wodurch ein Fundus an Material für den Unterricht und für projektbezogenes Arbeiten existiert. Darüber hinaus werden weitere Formate der pädagogischen Arbeit dieser Institution vorgestellt.

Referent:
Stefan Querl, stellvertretender Leiter der Villa ten Hompel, Münster

Leitung:
Markus Doerr
Karl-August Valk

Diese Veranstaltung findet in Kooperation der Bezirke Rheine und Steinfurt statt.

 

Bettina Kluck

Sekretärin

0251 495-417

kluck[at]bistum-muenster.de

Anmeldung

Eine Anmeldung ist zur Zeit nicht möglich: Die Frist zur Anmeldung (15.10.102021) ist verstrichen.