Im Religionsunterricht wird das Judentum häufig eindimensional dargestellt - meist in Form des orthodoxen Judentums. Doch jüdisches Leben in Europa ist vielfältig und geprägt von unterschiedlichen religiösen und kulturellen Ausdrucksformen, die es im Religionsunterricht zu thematisieren gilt. Wie können wir Schülerinnen und Schülern ein realitätsnahes und vielseitiges Bild jüdischen Lebens vermitteln? Welche Perspektiven fehlen bisher im Unterricht - und warum? Diesen Fragen gehen wir gemeinsam nach.
In dieser Fortbildung stehen die Gestaltung und Durchführung eines Escape Rooms im Religionsunterricht im Mittelpunkt. Das Thema der Einheit lautet "Auf den Spuren Jesu". Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die Escape Room-Methode sowie deren pädagogische Vorteile im schulischen Kontext. Ein praktischer Teil ermöglicht das eigenständige Erleben und Simulieren eines Escape Rooms.
Die Fastenzeit als Vorbereitungszeit auf das Osterfest ist Kindern heute kaum noch bekannt. Diese Veranstaltung bietet zahlreiche praxiserprobte Ideen an, wie der Sinn der Fastenzeit auf ganzheitliche Art und Weise wieder in das Bewusstsein der Kinder gehoben werden kann.
Die relilab-Regionalgruppe NRW fokussiert in diesem Jahr das Kursformat der reli.werkstatt, die sich mit unterrichtlichen Themenstellungen für verschiedene Altersstufen und deren didaktischer, theologischer und/oder digitaler Realisierung auseinandersetzt.
Der enorme Fortschritt der Naturwissenschaften scheint zu implizieren, dass der religiöse Glaube keine vernünftige Option der Wirklichkeitsdeutung mehr darstellt, da er in Konflikt zu naturwissenschaftlicher Erkenntnis steht. Allerderdings sind es nicht die Naturwissenschaften, die in Konflikt mit Religion stehen, sondern eine über diese hinausgehende philosophische Deutung, die unter dem Schlagwort “Naturalismus” zusammengefasst werden kann.
„Meine Bitte an die jungen Menschen lautet: Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.“
Richard von Weizsäcker, Rede zum 8. Mai 1985
2025 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs bereits zum 80. Mal und die Worte Richard von Weizsäckers zu diesem Gedenktag liegen nun schon 40 Jahre zurück. Ihre Bedeutung aber bleibt beziehungsweise ist uns derzeit sogar in besonderer Weise Aufgabe.
Die Bibel überliefert einen großen Schatz an Geschichten, deren Reichtum sich besonders dann entfaltet, wenn man sie erzählerisch aufbereitet.
Die Fortbildungsveranstaltung will ins biblische Erzählen einführen und dabei den Einsatz von Erzähltaschen (sogenannten Bibel-Kremplern) anhand der Ostergeschichte demonstrieren.
Die relilab-Regionalgruppe NRW fokussiert in diesem Jahr das Kursformat der reli.werkstatt, die sich mit unterrichtlichen Themenstellungen für verschiedene Altersstufen und deren didaktischer, theologischer und/oder digitaler Realisierung auseinandersetzt.
Die omnipräsente mediale Welt von TikTok, Instagram und YouTube ist längst zentraler Bestandteil des Alltags der Schülerinnen und Schüler. Influencer gestalten Trends und prägen Wertvorstellungen, Lebensentwürfe und die Identitätsbildung in erheblichem Maße. Vor diesem Hintergrund ist digitale Souveränität Ziel der Medienbildung und muss auch durch den Religionsunterricht gefördert werden.
Das 21. Jahrhundert ist geprägt durch technologische Schnelllebigkeit. Social Media nimmt dabei einen großen Raum bei den Heranwachsenden ein. Im Zuge einer bundesweiten Lehrkräfte-Fortbildung mit dem Titel: „TikTok, Insta und YouTube: Influencer im Religionsunterricht" ist ein Unterrichtsversuch entstanden, der vorgestellt und als Basis genutzt wird, um gemeinsam ins Gespräch über die Herausforderungen der digitalen Welt (als Teil der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler) zu kommen.