Das Seminar richtet sich an haupt- und ehrenamtlich Engagierte in der Kirche, die Führungsverantwortung übernehmen, ohne offiziell „Chef“ oder „Chefin“ zu sein, und sich in dieser Rolle mehr Sicherheit, Klarheit und Unterstützung wünschen.
In dieser Fortbildung wird eine inhaltlich-theologische, philosophische, spirituelle und persönliche Auseinandersetzung mit der ambivalenten Machtthematik angestrebt.
Spiele sind aus der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht wegzudenken. Verschiedene Spielarten können einen wertvollen Beitrag in Gruppenstunden, Ferienfreizeiten, bei der Katechese, bei Pilgerfahrten usw. sein. Ob Stärkung des Teamgefüges, Auspowern, Gruppeneinteilungen oder die Auseinandersetzung mit christlichen oder sonstigen thematischen Inhalten - alles lässt sich spielerisch und zielgruppenorientiert gestalten.
Diese Fortbildung ist geeignet, als Vertiefungsschulung nach § 9 (7) der Ordnung zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen (Präventionsordnung PrävO) (KA 2022/6) anerkannt zu werden.
Kirche und Gesellschaft befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel. Die Kontexte des Glaubens verändern sich genauso wie die Rolle von Priestern in unserer deutschen Gesellschaft und auch in der Welt-Kirche.
Veränderungen gehören heute zum Alltag von Seelsorgenden. Kirchliche Strukturen wandeln sich, gesellschaftliche Erwartungen verändern sich, Vielfalt nimmt zu und vertraute Sicherheiten geraten in Bewegung.
Es gehört zum Alltag von hauptberuflich Seelsorgenden in Führungs- und Prozessverantwortung Konflikte zu managen und die eigene Haltung sowie das eigene Verhalten in Auseinandersetzungen zu profilieren.