Stationen eines Seelsorgers

Der Lebenslauf von Bischof Dr. Felix Genn

Niemand kommt als Bischof auf die Welt - auch nicht unser Bischof Felix. Nach der Geburt in Burgbrohl setzt sich seine Lebensgeschichte auf dem elterlichen Hof in Wassenach in der Eifel fort. Prägende Stationen waren das Studium in Trier und Regensburg, die Leitung der Heilig-Rock-Wallfahrt 1996 sowie sein Wirken als Begleiter junger Menschen in der Priesterausbildung.

Wappen von Bischof Felix Genn

Das Wappen von Bischof Dr. Felix Genn

Geboren 1950 in Burgbrohl, wuchs Felix Genn in Wassenach in der Nähe der Benediktinerabtei Maria Laach in Rheinland-Pfalz auf.

Das Abitur machte er in Andernach, studierte Theologie in Trier und Regensburg und wurde 1976 zum Priester geweiht. Erste Erfahrungen in der Seelsorge sammelte er als Kaplan in Bad Kreuznach.

1978, im Alter von 28 Jahren, wurde er Subregens am Bischöflichen Priesterseminar in Trier. 

Nach seiner Promotion zum Dr. theol. mit einer Arbeit über den heiligen Augustinus wurde er 1985 Spiritual und war damit für die geistliche Begleitung und Ausbildung der Priesteramtskandidaten zuständig. Diese Tätigkeit hat ihn ganz entscheidend geprägt.

Von 1994 bis 1997 nahm Felix Genn einen Lehrauftrag für Christliche Spiritualität an der Theologischen Fakultät Trier wahr.

1997 übernahm er die Leitung des Studienhauses St. Lambert in Lantershofen, einem Seminar für spätberufene Priesteramtskandidaten.

1999 ernannte Papst Johannes Paul II. ihn zum Titularbischof von Uzali und Weihbischof in Trier.

2003 wurde er zum ‚Ruhrbischof‘ in der Diözese Essen. 

Nach gut fünf Jahren ernannte ihn Papst Benedikt XVI. Ende 2008 zum Bischof von Münster. Er ist der 75. Nachfolger des heiligen Liudger.