

Das Gebet spielt für die Ordensmänner eine wichtige Rolle. Mehrmals täglich treffen sie sich zum gemeinsamen Gebet wie heilige Messe, Rosenkranz, eucharistische Anbetung oder Mittagsgebet. Zugleich pflegen sie auch persönliche Gebetszeiten wie die tägliche Betrachtung, eine ganz besondere Stunde der Begegnung mit Jesus. Im Monat März übernehmen die „Diener Jesu und Mariens“ zudem die Klosterfürbitte des Internet-Seelsorge-Portals www.haus-der-seelsorge.de und nehmen die dort online eingehenden Fürbitten in ihre Gebete auf.
Ganz im Süden des Bistums bewohnen sie ein altes Wasserschloss, das seit Jahren ein Ort der Jugend- und Familienarbeit und zugleich eine Oase der Stille für Exerzitien und Einkehrtage geworden ist. Über viele Jahre war Haus Assen im Besitz der Familie von Galen. Der selige Kardinal Clemens August von Galen, der in der schwierigen Periode von 1933 bis 1946 Bischof von Münster war, verbrachte hier Zeiten der Erholung und hat in der neugotischen Schlosskapelle die heilige Messe gefeiert und gebetet.
„Wenn wir in unserer Arbeit den Menschen begegnen, wollen wir IHN mitnehmen“, erklärt P. Stefan. „Nicht wir sollen Hauptakteure sein, sondern die Liebe und Güte Jesu soll durch uns durchscheinen. Immer ist es ER, der sein Reich aufbaut.“
In diesen Gebetszeiten suchen die fünf Ordensleute die Gemeinschaft mit Jesus. Dabei tragen sie nicht nur ihre eigenen Bedürfnisse vor den Herrn, sondern auch die Anliegen der Menschen in ihrem Haus, der Gläubigen des Bistums und der ganzen Kirche, nicht zuletzt die Gebetsintentionen des digitalen Fürbittbuchs.
Das Gebet füreinander stehe ganz in der Tradition Jesu und der Urkirche, sagt P. Stefan. Jesus selbst habe für die Menschen gebetet, so zum Beispiel vor der Berufung der Apostel oder für den heiligen Petrus. Auch der Völkerapostel Paulus bittet die junge Gemeinde von Thessaloniki: „Betet für uns!“. In diesem Geist wollen auch die Diener Jesu und Mariens besonders im März für die Anliegen der Menschen beten.
Wer den „Dienern Jesu und Mariens“ seine ganz persönliche Bitte anvertrauen möchte, kann das im digitalen Fürbittbuch im Bistum Münster tun.
Weitere Infos über die Ordensgemeinschaft und das Haus Assen in Lippborg gibt es auf der Website von Haus Assen oder der Website der Kongregation Servi Jesu et Mariae (SJM).
