Ein Jahr voller Begegnungen, neuer Erfahrungen und vieler Eindrücke liegt hinter ihnen: 22 Freiwillige des „weltwärts“-Jahrgangs 2025/26 haben ihren internationalen Freiwilligendienst im Bistum Münster offiziell abgeschlossen. Nach zwölf Monaten in Ghana, Namibia, Tansania, Ruanda, Uganda, Mexiko und der Dominikanischen Republik kamen sie beim fünftägigen Rückkehrseminar im MSC-Welthaus in Münster-Hiltrup noch einmal als Gruppe zusammen. Gemeinsam blickten sie auf die vergangenen eineinhalb Jahre zurück – und besonders auf die Zeit, die sie in ihren Einsatzländern verbracht haben.
„Das Rückkehrseminar bietet die Möglichkeit, das Jahr zu reflektieren, die gemachten Erfahrungen einzuordnen und sich über unterschiedliche Themen auszutauschen“, erklärt Johannes Heiming von der Abteilung Weltkirche. Denn mit der Rückkehr nach Deutschland ist der Freiwilligendienst nicht einfach vorbei. Vieles, was die jungen Erwachsenen erlebt haben, beschäftigt sie auch nach ihrer Rückkehr weiter: Begegnungen mit Menschen vor Ort, das Kennenlernen anderer Lebensrealitäten und Kulturen, neue Aufgaben und manchmal auch Situationen, die herausfordernd waren.
„Durch Begegnung verändere ich mich“, hieß es deshalb auch beim Abschlussgottesdienst des Jahrgangs. Für die zurückgekehrten Freiwilligen ging es beim Gottesdienst vor allem um Dankbarkeit für das vergangene Jahr und für die Menschen, denen sie während ihres Dienstes begegnet sind. Familien, Freundinnen und Freunde sowie weitere Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter feierten den Abschluss mit.
Gleichzeitig richtete sich der Blick bereits nach vorn: Im Gottesdienst wurden die zehn neuen „weltwärts“-Süd-Nord-Freiwilligen aus Mexiko, der Dominikanischen Republik und Ghana im Bistum Münster willkommen geheißen. Sie absolvieren in den kommenden zwölf Monaten ihren Freiwilligendienst in verschiedenen Einrichtungen und Gemeinden im Bistum.
Damit setzt sich eine Begegnung fort, die für das „weltwärts“-Programm prägend ist: Junge Menschen aus Deutschland gehen für ein Jahr in Partnerländer, andere junge Menschen kommen aus diesen Ländern nach Deutschland. „So entstehen internationale Erfahrungen nicht nur in den jeweiligen Einsatzstellen, sondern auch durch das gemeinsame Leben, Arbeiten und Lernen“, erklärt Heiming.