Seinen ersten Arbeitstag hatte der heute 58-Jährige am 1. Februar 2001 am Spiekerhof 27. Eine Erinnerung aus dieser Zeit ist ihm bis heute besonders präsent: der Blick von seinem Arbeitsplatz auf die Domtürme.
Der Weg ins Bischöfliche Generalvikariat führte Beckmann über das Handwerk. Nach einer Ausbildung zum Tischler arbeitete er mehrere Jahre in seinem Beruf, bevor er sich zum Bautechniker umschulen ließ. Dieses praktische Wissen kommt ihm bis heute zugute.
Während seine Tätigkeit früher vor allem von der Arbeit am Computer geprägt war – insbesondere vom Erstellen von Bauplänen mit der sogenannten CAD-Software –, steht heute die Betreuung der Gebäude im Mittelpunkt. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen unterstützt er die Architekten bei vielfältigen Aufgaben. Dazu gehören unter anderem Flächenberechnungen, Bestandsaufnahmen und Dokumentationen der Dienstgebäude sowie des Borromaeums. Außerdem begleitet er bauliche Maßnahmen und achtet darauf, dass die Gebäude dauerhaft in einem guten baulichen Zustand bleiben.
Gerade diese Vielfalt macht für Beckmann den Reiz seiner Arbeit aus. Fast täglich arbeitet er mit unterschiedlichen Gewerken zusammen – von Malern über Tischler bis hin zu Elektrikern. Besonders schätzt der Münsteraner, dass seine Arbeit vielen Menschen zugutekommt. Für die Zukunft hat der Vater von drei erwachsenen Kindern einen bescheidenen Wunsch: Er möchte seine Aufgabe noch einige Jahre mit Freude ausüben.
Ann-Christin Ladermann

