Bischofswort zur österlichen Bußzeit 2013
Der Bischof von Münster hat die Gläubigen seines Bistums ermutigt, die 40 Tage der österlichen Bußzeit als Vorbereitung auf Ostern zu nutzen, in der Mitfeier der Liturgie den "Schatz des Glaubens" tiefer zu entdecken.
In einem Bischofswort zur österlichen Bußzeit 2013, das am Samstag und Sonntag (16./17. Februar) in allen Gottesdiensten verlesen wurde, erinnert Genn an das vom Papst ausgerufene Jahr des Glaubens von Oktober 2012 bis November 2013, an die bevorstehende Inkraftsetzung des neuen Pastoralplans für das Bistum Münster und an den Nationalen Eucharistischen Kongress im Juni in Köln. Der Bischof schlägt den Gläubigen vor, jeden Tag mit einem Wort aus der Heiligen Schrift zu beginnen und auch öfters im Katechismus zu lesen. So könne ganz konkret dem Jahr des Glaubens ein Gesicht gegeben werden. "Wir sind als Gemeinschaft der Kirche berufen, unseren Mitmenschen von Gott zu sprechen und das Evangelium Jesu Christi weiterzutragen", betont Genn. Die Fastenzeit eröffne die Chance, sich im Geist der Taufe zu erneuern und sich in dieser Entscheidung zu festigen. Die Taufe sei als ein "großes Geschenk" zu betrachten.
In seinem Bischofswort zur Fastenzeit unterstreicht der Bischof die Bedeutung des neuen Diözesanpastoralplans, der Anfang März in Kraft treten soll. Er sei weit mehr als nur eine Schwerpunktsetzung der Seelsorge, sondern bezeichne "innere Haltungen", die das christlicher Zeugnis bestimmen sollten. Er lädt die Gläubigen ein, sich in den Gemeinschaften vor Ort mit diesen pastoralen Leitlinien zu beschäftigen: "Wir alle sind als getaufte und gefirmte Christinnen und Christen Kirche, die sich vor Ort in den Familien, den Pfarreien, Gemeinden, den Verbänden und Gruppen entwickelt." Um diese Sendung zu erfüllen, brauche es die Begabung jedes Einzelnen, bekräftigt Genn.
In einem Begleitschreiben zum Bischofswort zur österlichen Bußzeit bittet der Bischof alle Mitarbeiter im pastoralen Dienst, ab sofort "für eine gute Papstwahl" zu beten. Persönlich schaue er mit großer Dankbarkeit auf den Dienst Papst Benedikts und bete gemeinsam mit allen Seelsorgern "um Gottes Segen für seinen weiteren Lebensweg". Genn weist darauf hin, dass im Hochgebet der Heiligen Messe ab dem 1.März bis zur Annahme der Wahl durch den neuen Papst die Nennung des (bisherigen) Papstes ersatzlos entfalle.
Text: Karl Hagemann
E-Mail: pressestelle[at]bistum-muenster.de
Foto: Michael Bönte, dialogverlag
