Den ersten Preis, verbunden mit 5.000 Euro, erhält das Projekt „Nikolaus im Fahrerhaus“ der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster. Mehr als 40 ehrenamtliche Ortsgruppen der KAB besuchen, dabei rund um den Nikolaustag Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer an verschiedenen Rastplätzen. Sie überreichen ihnen Tüten mit kleinen Geschenken und einer Dankeskarte. Die Jury würdigt, durch die Aktion werde „Öffentlichkeit und Druck auf die Politik erzeugt, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Lkw-Fahrer und -Fahrerinnen auf deutschen Autobahnen zu verbessern“.
Der zweite Preis und 3.000 Euro gehen an den Ehrenamtlichen Besuchsdienst der Seelsorge durch Studierende am Universitätsklinikum Münster. Rund 25 Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen engagieren sich in verschiedenen Bereichen der Klinik von der Palliativ- bis zur Kinderstation. Die Jury lobt: „Mit Ihrem Angebot tragen Sie zu einer Atmosphäre bei, die auch in schwersten Lebenskrisen Heilung fördert.“
Den mit 2.000 Euro dotierten dritten Preis erhalten die rund 100 Ehrenamtlichen im Geistlichen und Kulturellen Zentrum Kloster Kamp (Kamp-Lintfort). Sie tragen dort mit verschiedenen Angeboten dazu bei, den Geist des 1123 gegründeten ehemaligen Zisterzienserkloster lebendig zu halten. Das werde laut Jury durch das Engagement der Ehrenamtlichen „mit tausenden Stunden im Jahr“ ermöglicht und gestärkt – etwa im Café, im Klosterladen, bei Ausstellungen oder in der Schatzkammer.
Der Ehrenamtspreis wird in einer Feierstunde am Sonntag, 20. September, von Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp als Vertretung für Bischof Heiner Wilmer sowie von Brigitte Lehmann als Vorsitzender des Diözesankomitees und von Markus Nolte als Chefredakteur von Kirche+Leben in der Bistumsakademie Franz Hitze Haus in Münster überreicht. Die Preisverleihung wird ab 16 Uhr zudem vom Bistum Münster live auf seiner Internetseite, seinem Youtube-Kanal und seiner Facebookseite übertragen.
Beworben hatten sich diesmal 104 Projekte. Über die Preisträgerinnen und Preisträger entschied eine vierköpfige Jury: Theresa Freese und Brigitte Lehmann vom Diözesankomitee, Markus Nolte und Klaus Winterkamp.
Markus Nolte
