
Sie wollen ihre beruflichen Erfahrungen in die Arbeit der Regional-KODA einbringen (v.l.): Julia Simmes aus Kevelaer, Michael Ossege aus Coesfeld und Alexandra Damhus aus Billerbeck
© Bischöfliche Pressestelle/Julia ErhardtDie drei Gewählten vertreten ab Januar 2027 die Interessen der mehr als 19.000 kirchlichen Beschäftigten im Bistum Münster in der KODA in Nordrhein-Westfalen. Das Gremium entscheidet mit Vertreterinnen und Vertretern der Dienstgeber über grundlegende Fragen des Arbeitsverhältnisses, etwa zu Vergütung, Arbeitszeiten und weiteren Rahmenbedingungen. Die Regional-KODA NW ist zuständig für die (Erz-)Bistümer Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn mit insgesamt rund 65.000 Mitarbeitenden.
Die Wahl gilt als wichtiges Signal für gelebte Mitbestimmung in der Kirche. „Die KODA steht für eine verbindliche und verlässliche Beteiligung der Mitarbeitenden an zentralen Fragen des Arbeitsrechts. Diese Form der Mitwirkung ist ein starkes Zeichen für die demokratische Kultur im kirchlichen Raum“, erklärte Franz-Josef Plesker, Vorsitzender des Wahlvorstands. Er dankte den Wahlbeauftragten für ihre Beteiligung: „Die engagierte Teilnahme zeigt, wie wichtig eine verlässliche Mitwirkung im kirchlichen Arbeitsrecht ist. Mit der Wahl ist eine gute Grundlage für die kommende Amtszeit gelegt.“
Michael Ossege (41) ist pädagogischer Mitarbeiter bei der Heimvolkshochschule Gottfried Könzgen. Julia Simmes (37) arbeitet als pädagogische Mitarbeiterin in der Erwachsenen- und Familienbildung beim kath. Bildungsforum im Kreisdekanat Kleve und Alexandra Damhus (56) ist als Diözesanseelsorgerin beim Kolpingwerk Münster tätig. Ihre unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen und Perspektiven wollen sie künftig einbringen. Die fünfjährige Amtsperiode beginnt am 1. Januar 2027 und endet am 31. Dezember 2031.
Julia Erhardt
