Borghorster Stiftskreuz: Prozessbeginn im März

Im Oktober 2013 wurde das Borghorster Stiftskreuz aus der St.-Nikomedes-Pfarrkirche gestohlen. Seitdem ist der wertvolle Kunstschatz verschwunden.

Am 8. März beginnt vor dem Landgericht in Münster der Prozess gegen einen 42 Jahre alten Mann aus Bremen. Ihn beschuldigt die Staatsanwaltschaft, den Diebstahl des Reliquienkreuzes in Auftrag gegeben zu haben.

Der Angeklagte bestreitet den Vorwurf. Er will jedoch das Kreuz, das zu den bedeutendsten sakralen Kunstwerken des 11. Jahrhunderts in Europa gehört und einen ideellen Wert von mehreren Millionen Euro hat, im Nachhinein erhalten und den Verkauf vermittelt haben.

Bereits 2015 waren vom Landgericht in Münster drei junge Männer zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die 9. Große Kammer war überzeugt, dass das Trio aus Bremen das einzigartige Kreuz aus der Glasvitrine der Nikomedeskirche gestohlen hat.

Bildunterschrift: Seit dem Diebstahl im Oktober 2013 ist das Borghorster Stiftskreuz verschwunden.

Text: Bischöfliche Pressestelle / 31.1.17
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Foto: Stephan Kube