
Unter den kundigen Augen von Helfer Markus Kuhlmann absolvierte der künftige Bischof von Münster, Dr. Heiner Wilmer, einen Sprint auf dem Laufband des Bistums Münster.
© Bistum MünsterDer jetzige Bischof von Hildesheim hatte im gemeinsamen Zelt der norddeutschen Bistümer zunächst den Stand seines jetzigen Bistums besucht, danach einen Zeltrundgang unternommen, bis er schließlich zu den Münsteraner Laufbändern gekommen war. An diesen können die Besucherinnen und Besucher auf zwei Laufbändern Strecke machen. Pro Kilometer spendet das Bistum zehn Euro für das Projekt „Kryla (Flügel) – Zentren für soziale und psychologische Unterstützung“ im Exarchat Donezk der Ukrainischen Griechisch‑Katholischen Kirche (UGKK), die Treffen für alleinlebende Frauen der kfd St. Ludwig Ibbenbüren sowie das Angebot [U25] der Caritas Münster zur Suizidprävention.
„Die Atmosphäre hier am Stand ist sehr schnell, das Bild einer Kirche, die nicht stillsteht, die unterwegs ist“, sagte Wilmer augenzwinkernd nach seinem Sprint. Ebenso positiv beschrieb er, der zugleich Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) ist, die Atmosphäre beim Katholikentag: „Es ist großartig, wie ein großes Familientreffen. Es ist wunderbar, hier zu sein, und es ist genial, Kirche zu sein.“
Anschließend tauschte sich der Bischof mit den Helferinnen und Helfern am Stand aus. Auch für Gespräche mit Besucherinnen und Besuchern stand er insgesamt eine gute Dreiviertelstunde zur Verfügung.
Dr. Heiner Wilmer wird am Sonntag, 21. Juni, in sein neues Amt als Bischof von Münster eingeführt werden.
Anke Lucht
