
Bischof Heiner Wilmer (hinten Mitte) nutzte die Gelegenheit, mit den Mitgliedern des Diözesanrats aktuelle und künftige Bistumsthemen zu diskutieren.
© Bischöfliche Pressestelle/Anke LuchtWilmer lernte auf diese Weise zum einen die fast 50 anwesenden Mitglieder des Gremiums kennen. Zum anderen erhielt er so aus erster Hand Aussagen und Positionen zu aktuellen Themen und Herausforderungen.
An den sieben Stationen tauschten sich die Teilnehmenden mit Fachleuten anhand dreier Fragen zu den thematischen Schwerpunkten aus. Dabei ging es um Lehren aus vergangenen Entwicklungen, Notwendigkeiten für die Zukunft und die persönliche Sichtweise zum jeweiligen Thema. Zentrale Aussagen wurden schriftlich festgehalten als Impulse für die künftige Arbeit.
Der Bischof zeigte sich anschließend dankbar für die gewonnenen Eindrücke. „Das Bistum ist schön bunt im besten Sinne, reich an vielen Bewegungen, Initiativen, Impulsen“, sagte er. Es gebe im Diözesanrat „viel Energie und einen großen Willen – wir gehen mit vereinten Kräften nach vorne.“ Als großes Anliegen habe er wahrgenommen, bei Menschen in Not zu sein und sie zu begleiten, Klimaschutz weiterhin sicherzustellen und Synodalität umzusetzen. „Sie alle fiebern im positiven Sinne“, bescheinigte er den Mitgliedern des Gremiums, „ich freue mich darauf, mit Ihnen Kirche zu sein, und kann gut mitgehen bei Ihrem Anliegen, eine Kirche zu sein für alle und kein ,closed shop‘ für Katholiken.“ Er wolle mit dem Diözesanrat als „großes Team“ unterwegs sein.
Wie die Zusammenarbeit künftig konkret gestaltet wird, darauf gab Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp noch einen Ausblick. Gemeinsam mit dem Bischof werde man einen zukunftsfähigen partizipativen Weg entwickeln.
Der Diözesanrat ist das oberste synodale Mitwirkungsgremium. Durch ihn nehmen die Gläubigen des Bistums an dessen Leitung durch den Bischof teil. Aus den vielen Feldern kirchlicher Arbeit kommen hier Vertreterinnen und Vertreter zusammen, um an den zentralen Entscheidungen im Bistum mitzuwirken und den Bischof zu beraten.
Anke Lucht
