DJK-Sportfestival
Drei im wahrsten Sinne des Wortes bewegte und bewegende Tage erlebten rund 1.300 Sportlerinnen und Sportler von Freitag bis Sonntag (20. bis 22. Juni 2014) beim Sportfestival des katholischen Sportverbands DJK in Everswinkel.
Die aus dem ganzen Bistum Münster angereisten Aktiven traten in zehn Sportarten zu Wettkämpfen an.
Auf dem Programm standen Workshops ebenso wie Mitmachangebote, Spiele und Turniere. "Es war toll", bilanzierte Franz-Josef Kalmer vom ausrichtenden DJK-Diözesanverband Münster, "wir hatten ein buntes, vielfältiges Sport-Festival, und zwar für alle, darauf haben wir besonderen Wert gelegt." Dem Sportverband sei wichtig gewesen, alle sportlich Interessierten, die Bevölkerung und die beiden DJK-Vereine in Everswinkel und Alverskirchen in das Fest einzubeziehen. Das sei gelungen.
Das Zentrum der Veranstaltung war der Magnusplatz mitten in Everswinkel. Dort war aus 300 Tonnen Sand aus dem Haltener See ein Beach-Stadion entstanden, sodass Aktive u nd Gäste nicht nur bei Beach-Volleyball und Beach-Handball eine ganz besondere Atmosphäre genießen konnten. Sportpräsentationen wie Zumba brachten ein Stück Copacabana nach Evverswinkel. Auch fetziger Hip-Hop-Tanz und kraftvolles Taekwondo auf der Bühne direkt am Beachfeld begeisterten das Publikum.
Auch für das Public Viewing der Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft und für einen Gottesdienst eignete sich das Gelände.
Letzteren zelebrierte Dr. Jochen Reidegeld, stellvertretender Generalvikar im Bistum Münster und Geistlicher Beirat des DJK-Sportverbands in der Diözese. Ihm zur Seite stand dabei als Geistliche Begleitung des DV Münster Maria Schotte. Beide erwiesen sich auch bei einer kleinen Einlage als gutes Team, als es nämlich galt, einen Ball von der Bühne ins Publikum zu spielen. Dr. Reidegeld erledigte das wegen seines Messgewandes lieber als "Handballer", und die Gemeindemitglieder fingen den Ball auf.
Abschließend zeigten sich auch die Aktiven vom Fest begeistert, darunter auch rund 100 Personen aus dem Offizialatsbezirk Oldenburg. Die meisten von ihnen waren Mädchen, die sich für den Wettkampf Gymnastik/Tanz angemeldet hatten und – wie auch die anderen Sportlerinnen und Sportler – in der örtlichen Schule untergebracht waren. "Es war cool hier, hat richtig Spaß gemacht", erzählen die Mädchen aus Garrel. Die Erwachsenen sehen es differenzierter: "Für die Kinder ist es ein Abenteuer, für uns Betreuer ist es anstrengend. Aber insgesamt fanden wir es toll und kommen bestimmt wieder."
Text: Bischöfliche Pressestelle
Kontakt: pressestelle[at]bistum-muenster.de
