Domvikar Jochen Reidegeld als Geistlicher Beirat bestätigt

Erstmals in der Geschichte des DJK-Diözesanverbands Münster hat eine Frau den Vorsitz des Sportverbands übernommen. Gisela Bienk aus Gelsenkirchen, bisher Sportwartin des Verbands, wurde am 9. April bei der Mitgliederversammlung in der Thonhausenschule in Bocholt-Lowick an die Spitze gewählt.

Ihre Stellvertreter sind Stefan Bolz (Coesfeld) und Karl Stelhove (Everswinkel), bisher Sportwart beziehungsweise Handballfachwart.

Komplettiert wird der neue Vorstand des größten deutschen DJK-Diözesanverbands durch den wiedergewählten Geistlichen Beirat Dr. Jochen Reidegeld, stellvertretender Generalvikar im Bistum Münster, Beisitzer Josef Dirks (Nottuln), die Leiter der Sportjugend Münster Theresa Reith und Jonas Bexten sowie die als Sportwartin neu gewählte Marion Kemker (Everswinkel).

Damit geht der DJK-Vorstand im Bistum Münster verschlankt in die neue Periode. In den kommenden zwei Jahren möchte er sich weiter gezielt für ein effizientes, zukunftsfähiges Vorstandsmodell einsetzen sowie den Kontakt zu den einzelnen Vereinen ausbauen. Vor allem die christlichen Werte als Basis des katholischen Sportverbandes möchte der Vorstand neu verdeutlichen und dabei „den Mehrwert des DJK nach außen tragen“, wie Gisela Bienk den 74 Delegierten aus 79 Vereinen mit auf den Heimweg gab.
Das Motto des 37. Diözesanverbandstags lautete „DJK-SpORT für Begegnung“. Zur Eröffnung feierten die Versammelten einen Gottesdienst in der St. Bernhard-Kirche. Domvikar Reidegeld erinnerte in seiner Predigt daran, dass im DJK-Sport immer der Mensch an erster Stelle steht. Er griff die Integration von Flüchtlingen und die Offenheit der DJK auf und knüpfte im zweiten Teil des Verbandstages daran an: „Die Stärke, die wir in der DJK haben, liegt nicht im Ich, sondern im Wir.“

Auch Festrednerin Elsbeth Beha, Präsidentin des DJK-Bundesverbandes, stellte die christliche Werteorientierung des DJK-Verbandes als Alleinstellungsmerkmal heraus: „Die Grundlage der Verbandsarbeit liegt im Glauben“, sagte sie. Deshalb bedauere sie, dass auf Bundesebene gerade die Position des Geistlichen Bundesbeirats seit etwa zwei Jahren vakant sei. Sie stellte den Sport unter anderem als niederschwellige Möglichkeit zur Integration von Flüchtlingen wie für alle Menschen heraus: „Sport bringt unverkrampft Menschen zusammen und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
Für die außerordentliche Förderung der DJK wurde Antonius Brands mit dem DJK-Ehrenbrief geehrt. Brands vertritt die DJK unter anderem im Bistum im Diözesankomitee der Katholiken. Außerdem wurde Gisela Bienk das Ehrenzeichen in Gold für langjährigen persönlichen Einsatz und außergewöhnliche Verdienste um die Ziele und Aufgaben der DJK verliehen.

Gastgeber des 37. DJK-Diözesanverbandstages war die DJK Sportfreunde 97/30 Lowick. 600 der rund 1500 Vereinsmitglieder sind unter 18 Jahre alt.

Bildunterschrift: Der neue Vorstand des DJK-Sportverbands Diözesanverband Münster: (von links) Geistlicher Beirat Domvikar Jochen Reidegeld, Theresa Reith und Jonas Bexten, Leiter der Sportjugend Münster, Diözesanvorsitzende Gisela Bienk, stellvertretender Vorsitzender Stefan Bolz, Sportwartin Marion Kemker, stellvertretender Vorsitzender Karl Stelthove, Beisitzer Josef Dirks.

Text: Bischöfliche Pressestelle 12.04.16
Kontakt: Pressestelle[at]bistum-muenster.de