Domvikar Michael Rupieper in feierlicher Vesper verabschiedet
Mit einer feierlichen Vesper am Weltgebetstag um geistliche Berufe im St.-Paulus-Dom ist 26. April Domvikar Michael Rupieper als Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche verschiedet worden.
"Domvikar Michael Rupieper hat in den vergangenen fünf Jahren die Berufungsarbeit im Bistum Münster gefördert, begleitet und koordiniert", sagte Weihbischof Christoph Hegge zu Beginn der Vesper in der gut gefüllten Bistumskathedrale.
"‚Für Gott und die Menschen‘, so lautet das Motto des diesjährigen Weltgebetags", erklärte Hegge zu Beginn seiner Predigt. "Es ist für uns als Christen und zumal als Christen in einem geistlichen Beruf wesentlich, aus der Beziehung zu Jesus Christus zu leben und für die Menschen da zu sein. Ihnen gilt die frohe Botschaft des Evangeliums, zu ihnen sind wir gesandt". Der Weihbischof wies darauf hin, dass Papst Franziskus ein "Jahr des Gott geweihten Lebens" ausgerufen hat.
Ordenschristen und Christen in verschiedenen Formen des Gott geweihten Lebens folgten Jesus Christus entsprechend der vielfältigen Charismen und Gaben, die Gott ihren Gemeinschaften geschenkt habe, erklärte Hegge. Viele der Ordensgemeinschaften zeichneten sich gerade dadurch aus, dass sie aufgrund ihrer Lebensgemeinschaft einen Ort bilden würden, an dem auf besonders leuchtende Weise die Gegenwart Christi im gemeinsamen Gebet und im gemeinsamen Zeugnis und Lebensstil erfahrbar werde. "Sie halten uns den Himmel offen und ermutigen uns, auch unsere Berufung und Sendung in der Kirche, sei es als Priester, Diakon, Pastoralreferent, als Eltern, Jugendliche oder Kinder, mit Eifer und einem brennenden Herzen zu leben".
Rupiepers Aufgabe der vergangenen fünf Jahre habe genau drin bestanden, der Sehnsucht junger Menschen auf die Spur zu kommen und sie zu sensibilisieren für eine größere Berufung ihres Lebens. "Du hast sie begleitet durch Zuhören, durch das Zeugnis des da seins", wandte sich Weihbischof Hegge am Ende seiner Ausführungen direkt an Michael Rupieper. "Du hast Menschen geholfen, ihre eigene Berufung zu entdecken. Das ist ein sensible Arbeit und dafür danke ich Dir ganz herzlich".
"Es war eine schöne Aufgabe, auch wenn ich erkennen musste, dass man nur begrenzt wirken kann, da Gott derjenige ist, der ruft", blickt Rupieper auf seine Zeit als Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche zurück. "Jetzt freue ich mich aber auf das spannende, neue Projekt in Oldenburg", und er ist gespannt, "wie es ist, Menschen anzusprechen, die bisher noch keinen Kontakt mit Kirche hatten". Rupieper geht dort zum ‚Forum St. Peter‘, einem Projekt der City-Pastoral. Sein Nachfolger in der Diözesanstelle Berufe der Kirche wird Pfarrer Martin Limberg.
Text: Bischöfliche Pressestelle
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