Einblicke und Impulse in den Gotteshäusern der Innenstadt

Kirchen prägen sicht- und hörbar das Stadtbild von Münster, allen voran der St. Paulus-Dom. Deshalb beteiligt sich die Kathedrale mit einem geistlich-musikalischen Pro-gramm an der ersten Nacht der offenen Kirchen, die am Samstag (22. Juni) in Gotteshäusern innerhalb des Promenadenrings stattfindet.

Beginnend mit einem gemeinsamen Glockenläuten um 19.55 Uhr, werden von 20 Uhr bis Mitternacht 24 katholische und evangelische Kirchen, Kapellen und Gottesdiensträume geöffnet sein und Programm anbieten.

Im Dom bilden unter dem Titel "Spiritus Domini" gregorianische Choräle und Improvisatio-nen um 21 Uhr den Auftakt der Nacht. Es singt die Schola Ludgeriana unter Leitung von Domkapellmeister Andreas Bollendorf, am Saxofon ist Wolfgang Bleibel zu hören.

Jeweils um 22 und um 23 Uhr intoniert danach Domorganist Thomas Schmitz Einleitung, Variationen und Fuge des Chorals "Jerusalem, du hochgebaute Stadt" von Karl Hoyer. Paral-lel zum musikalischen Programm können die Dom-Besucher in dieser Nacht "Ein-Blicke" in die Sakristei und in die Marienkapelle gewinnen.

"Ein-Blicke" ist denn auch der Titel, der insgesamt über der Nacht der offenen Kirchen steht. Öffnen werden sich dabei Gottesdienstorte vom Dom bis zu der kleinen Kapelle im Haus der Stille. In allen beteiligten Gotteshäusern können Besucherinnen und Besucher – gläubige e-benso wie kirchenferne – Orgelimprovisationen, Führungen, Kunstprojekte, Impulse und an-dere Angebote erleben. Ebenso besteht natürlich Gelegenheit zu Gebet und Besinnung.

Alle weiteren Infos gibt es während der Veranstaltung am Treffpunkt zwischen Überwasser-kirche und Liudgerhaus oder im Kirchenfoyer in der Salzstraße. Außerdem können sich Inte-ressierte im Internet unter www.kirchenfoyer.de einen Überblick verschaffen.

Text: Bischöfliche Pressestelle
Kontakt: pressestelle[at]bistum-muenster.de