Erster Instawalk im St.-Paulus-Dom
Mit dem Smartphone Bilder machen, einen Filter drüber legen und unter dem Hashtag #instapaulusdom bei Instagram veröffentlichen: So schnell waren Bilder von außergewöhnlichen Orten im St.-Paulus-Dom Münster am Nikolausabend im Netz.
Zu einem Blick hinter die Kulissen hatte die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit des Bistums Münster Mitglieder des Sozialen Netzwerks Instagram in den Dom eingeladen. Mit dem Hausherren, Dompropst Kurt Schulte, ging es für die zwölf Teilnehmer zwischen 15 und 55 Jahren in versteckte Räume und hohe Höhen. "Sie sehen heute Orte, an denen der normale Besucher nicht hinkommt", sagt Schulte.
Nach einer kurzen Einführung in der Eingangshalle des Doms, dem Paradies, ging es langsam eine schmale, steile und enge Treppe hinauf. "Das dauert schon mal etwas länger, bis man besondere Orte erreicht", sagt Schulte, als sie in einem Gewölbeteil des Doms, in der Bibliothek mit Blick auf den Domplatz ankommen. Und die Instagrammer zücken gleich ihre Handys und fotografieren die kunstvollen Fenster, den Dachstuhl, die restaurierten Werkstücke, die hier gelagert werden. "Die Südseite ist die Schauseite des Doms, hier ist alles besonders gut geschmückt", erklärt der Dompropst.
Den Ursprung für die Instawalks in Kirchen hat die Internetseite der katholischen Kirche www.katholisch.de gelegt. "Aus anderen Bistümern haben wir von positiven Erfahrungen mit Instawalks gehört. Mit diesem speziellen Angebot für Nutzer der Plattform Instagram, wollen wir einen neuen Zugang zum Kirchenraum ermöglichen. Und unser Dom in Münster bietet sich dafür natürlich bestens an", sagt Sarah Stöber, verantwortlich für die Social Media-Kanäle des Bistums. Stöber hat den ersten Instawalk im Bistum Münster organisiert. "Wir wollen mit den Teilnehmern besondere Orte aufsuchen, damit sie ungewöhnliche Perspektiven im Kirchenraum mit ihren Smartphones einfangen können", sagt Stöber.
Unter dem Hashtag #instapaulusdom konnten die Teilnehmer die Bilder direkt bei Instagram hochladen. So war zum Beispiel der Blick auf die "Wählscheibe zum lieben Gott", wie Schulte den Alten Chorraum mit seinen runden Fenstern nannte, ein beliebtes Fotomotiv. "Es gibt hier viele kleine Fresken und Wandmalereien zu entdecken, die für den gewöhnlichen Kirchenbesucher nicht sichtbar sind. Selbst an Orte, an die kaum ein Besucher kommt, wurde der Dom bis ins Detail mit sehr viel Mühe ausgearbeitet", erklärt Schulte.
Höhepunkt der ungewöhnliche Führung war der Blick vom sogenannten Engelsgang, oberhalb des Chorraums. Alle Teilnehmer die schwindelfrei waren, wurden hier mit einem sehr guten Blick in den Innenraum des Doms belohnt. Wann kann man den Engeln schon einmal so nah sein? Im versteckt gelegenen "Gartensaal" oder auch "Kachelzimmer" genannt des Bischofs, das nach dem Krieg neben dem Kreuzgang wieder aufgebaut wurde, schlossen die Teilnehmer den Rundgang ab.
Unter den Hashtag #instapaulusdom und auf der Website www.instagram.com/explore/tags/instapaulusdom/ sind Bilder von dem Abend bei Instagram zu sehen.
Bildunterzeile: Mit dem Smartphone auf der Suche nach dem besten Fotomotiv im St.-Paulus-Dom in Münster.
Text: Bischöfliche Pressestelle / 07.12.16
Kontakt: Pressestelle[at]bistum-muenster.de
