Erwachsenenmessdiener aus dem Kreisdekanat Coesfeld tauschten sich aus

(pbm). Am Mittwoch, 10. Mai, hatten das Kreisdekanat Coesfeld und das Kreisbildungswerk Coesfeld alle Erwachsenenmessdienerinnen und Erwachsenenmessdiener des Kreisdekanates zu einem Treffen unter dem Titel "Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn – Liturgische Dienste sind das Salz in der Suppe" eingeladen.

26 Frauen und Männer verlebten einen informativen und interessanten Nachmittag in der Familienbildungsstätte Lüdinghausen. Er begann mit einem Vortrag von Kaplan Jonas Hagedorn, der über die liturgischen Dienste in den Kirchengemeinden, die das Salz in der Suppe sind, referierte. Hagedorn sprach über die Entwicklung der liturgischen Dienste und über Veränderungen vor und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. In kleinen Gruppen bestand während seiner Ausführungen immer wieder die Möglichkeit, sich über Erfahrungen aus der Zeit vor und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil auszutauschen. Die Teilnehmer diskutierten lebhaft über die Veränderungen. Insbesondere der Wandel der liturgischen Sprache von Latein zu Deutsch ist allen in Erinnerung geblieben. Texte und Lieder wurden verständlicher. Die Geistlichen stehen seitdem bei der Feier der Liturgie nicht mehr mit dem Rücken zur Gemeinde. Das empfanden die Teilnehmer als positive Veränderungen.

Das Ziel der Veranstaltung war sowohl die geistliche Vertiefung und die Vernetzung dieser neuen Gruppe innerhalb der liturgischen Dienste. So bestand die Möglichkeit zum Austausch der Erwachsenenmessdiener über die kirchengemeindlichen Grenzen hinweg. Denn voneinander zu wissen, ist der erste Schritt der gegenseitigen Unterstützung, auch und gerade in geistlicher Hinsicht.

Joachim Bergel, Referent des Bischöflichen Generalvikariates Münster, der durch diesen Nachmittag leitete, rundete das Treffen mit einem geistlichen Impuls ab.

Bildunterschrift: 26 Erwachsenenmessdienerinnen und -messdiener aus dem gesamten Kreisdekanat Coesfeld trafen sich in Lüdinghausen erstmals zum Austausch.

Text: Bischöfliche Pressestelle / 15.05.17
Kontakt: Pressestelle[at]bistum-muenster.de
Foto: privat