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Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern

, Stadtdekanat Münster

Zu feierlichen Gottesdiensten, die die Dommusik passend begleitet, laden die Verantwortlichen in der Karwoche und an Ostern in den St.-Paulus-Dom Münster ein. 

Die Feierlichkeiten beginnen am Palmsonntag, 29. März, mit der Palmweihe in der Petrikirche um 9.40 Uhr, gefolgt von einer Palmprozession zum Dom. Dort wird um 10 Uhr die Messe gefeiert. Zelebrant ist Weihbischof Dr. Stefan Zekorn. Die musikalische Begleitung übernehmen der Mädchenchor am Dom und Kantoren. 

Die traditionelle Chrisam-Messe findet am Montag, 30. März, um 10.30 Uhr statt. Weihbischof Rolf Lohmann weiht darin die heiligen Öle für die Spendung der Sakramente. Die Predigt hält Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers. Es singt die Capella Ludgeriana, der Knabenchor am Dom, begleitet von Midori Goto und Adrian Kowollik an der Violine. Zu hören sind Joseph Haydns „Missa brevis in F“ sowie Auszüge aus Johann Sebastian Bachs Kantate „Der Herr ist mein getreuer Hirt“. 

Die „Düstere Mette“ am Mittwoch, 1. April, um 19.30 Uhr steht im Zeichen der Einkehr und Stille. Dompropst Hans-Bernd Köppen leitet die Liturgie im verdunkelten Dom, während der Domchor St. Paulus die Klagelieder des Propheten Jeremia in der Vertonung von Giovanni Pierluigi da Palestrina singt.

Am Gründonnerstag, 2. April, feiert Weihbischof Dr. Christoph Hegge um 18.30 Uhr die „Heilige Messe vom letzten Abendmahl“ mit Fußwaschung. Der Mädchenchor am Dom gestaltet den Gottesdienst musikalisch. Nach der Feier des Abendmahls wird das Allerheiligste in einer Prozession in den Westchor übertragen. Anschließend sind die Gläubigen bis Mitternacht zur Anbetung eingeladen.

Am frühen Karfreitag, 3. April, um 7 Uhr leitet Domkapitular Prof. Michael Höffner die traditionelle Karfreitagsprozession, um 8 Uhr ist Laudes. Die Feier vom Leiden und Sterben Christi beginnt um 15 Uhr unter Leitung von Diözesanadministrator Hamers. Darin erklingt die Johannespassion aus der Feder von Peter Amadeus Schneider, der sie für die Domliturgie neu komponiert hat. Stephan Hinssen (Evangelist) und Annette Bialonski (Evangelistin), Peter Amadeus Schneider (Jesus) und Constantin van Schelve (Pilatus) sowie der Kammerchor am Dom werden die Gottesdienstbesucher anschaulich durch die Leidensgeschichte Christi führen. Felix Mendelssohns ausdrucksstarke Vertonung des Psalm 22 und das berühmte „Miserere“ von Gregorio Allegri sind ebenfalls Teil der Karfreitagsliturgie. Um 18.30 Uhr wird der Dom für diesen Tag geschlossen.

Am Karsamstag, 4. April, sind tagsüber keine Gottesdienste im Dom. Er schließt für die Vorbereitungen der Osterfeierlichkeiten um 18 Uhr. Die Feier der Osternacht mit Weihbischof Wilfried Theising fängt um 22.30 Uhr an, Einlass in den Dom ist ab 21.30 Uhr. Die Liturgie beginnt mit dem Entzünden des Osterfeuers auf dem Domplatz. Der Mädchenchor unter der Leitung von Verena Schürmann musiziert mit Midori Goto (Violine) und Hans-Jürgen Schicht (Cello) die „Missa in A“ von Johann Schenk sowie Wolfgang Amadeus Mozarts „Laudate Dominum“, gesungen von Helen Bialonski. Den feierlichen musikalischen Abschluss gestaltet Domorganist Thomas Schmitz mit der „Incantation pour un jour saint“ von Jean Langlais.

Mit festlicher Musik wird am Ostersonntag, 5. April, das Kapitelsamt um 10 Uhr begangen, Zelebrant und Prediger ist Diözesanadministrator Hamers. Unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Lauer erklingen Mozarts Orgelsolomesse, Georg Händels „Halleluja“ sowie Bachs Violinkonzert. Die Capella Ludgeriana, der Domchor St. Paulus, das Instrumentalensemble STRINGent & Freunde sowie die Solisten Christine Kramer, Brigitte Zauner, Nils Giebelhausen, Ludwig Radefeld und Constantin van Schelve gestalten den festlichen Rahmen; Domorganist Thomas Schmitz spielt die Orgel. Hamers leitet ebenfalls die Vesper um 15 Uhr, bei der ein Vokalensemble der Dommusik mehrstimmige Osterpsalmen und Philip Ledgers „This joyful Eastertide“ singt. 

Am Ostermontag, 6. April, steht Weihbischof Hegge der Messe um 10 Uhr vor. Ein Frauenensemble der Dommusik singt Auszüge aus Gabriel Faurés „Messe des pêcheurs“ sowie Carl Orffs „Ostergesang“. Der Vesper um 15 Uhr steht an diesem Tag Dompfarrer Gerhard Theben vor, die Schwestern des Klarissenkonvents begleiten sie mit ihrem Gesang. 

An beiden Ostertagen sind im Dom außerdem jeweils um 7 Uhr, um 8.15 Uhr und um 11.45 Uhr Messen. Die 11.45-Uhr-Messe am Ostermontag wird von einem Gebärdensprachdolmetscher begleitet.

Das Bistum Münster überträgt die Düstere Mette am 1. April aus dem Dom sowie die Karfreitagsliturgie am 3. April um 15 Uhr und die Feier der Osternacht am 4. April um 21 Uhr aus St. Lamberti Münster. Die Übertragungen sind zu sehen auf dem Youtube-Kanal und der Facebook-Seite sowie der Internetseite des Bistums Münster. 

Anke Lucht