Herzliche Begegnung mit Issa Ali im Bischofshaus

Zu einer herzlichen Begegnung im Bischofshaus kam es, als Bischof Dr. Felix Genn am 31. August den Flüchtling Issa Ali empfangen hat.

Der 32-jährige Mann, der aus Ghana stammt und vergangene Woche im Kapuzinerkloster Münster festgenommen worden war, wurde von Benedikt Kern und Dr. Julia Lis vom Netzwerk Kirchenasyl Münster begleitet.

In einem lebhaften Gespräch erfuhr der Bischof, dass es Ali jetzt in Nordkirchen wieder gut geht, dass er sich dort wohl fühlt und dass zurzeit seine größte Hoffnung ist, dass er seine Ausbildung zum Klempner bald beginnen kann. Lis schilderte, der Betrieb wünsche sich sehnlich, dass Ali, der auch in Ghana als Klempner tätig gewesen war, bald anfange. Die Kreishandwerkerschaft und die Berufsschule hätten ihr ‚Go‘ gegeben. Ali selbst habe den Vertrag unterschrieben. "Wenn jetzt noch die Ausländerbehörde in Coesfeld zustimmt, kann Ali starten", sagte die Theologin. Genn äußerte sich erfreut über diese Perspektive und munterte Ali auf: "Wenn das klappt, haben Sie alle Chancen, sich gut zu integrieren".

Die drei Besucher bedankten sich am Ende bei Bischof Genn für die deutlichen Worte, mit denen dieser die Festnahme im Kloster kommentiert hatte. "Das war sehr wichtig und hilfreich", betonte Kern. Der Bischof lobte seinerseits die engagierte Arbeit des Netzwerks: "Gut, dass Sie das mit viel Kompetenz machen". Mit wechselseitigen, besten Wünschen für die Zukunft endete die kleine Zusammenkunft.

Text: Bischöfliche Pressestelle / 31.08.2016
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Foto: Martin Wissmann/Bischöfliche Pressestelle