Hildegard Borchert verkauft Katholikentags-Andenken

, Bistum Münster, Kreisdekanat Steinfurt

Wer mit dem Zug zum 104. Katholikentag nach Würzburg fährt, kommt an Hildegard Borchert vorbei: Die Rheinenserin steht hinter dem Tresen des Katholikentagsshops am Würzburger Bahnhof und verkauft Andenken. „Schlüsselbänder, das Playmobil-Set und Wein laufen besonders gut“, sagt sie.

Hildegard Bochert aus Rheine hilft ehrenamtlich im Katholikentagsshop am Würzburger Bahnhof.

© Bistum Münster

Seit 2018 ist die Busfahrerin bei kirchlichen Großveranstaltungen wie dem Katholikentag dabei – immer im Shop. Nur einmal war sie im Fundbüro eingesetzt. „Das war zu langweilig“, berichtet die Rheinenserin. Wichtig ist ihr der Kontakt zu Menschen. Schließlich hat sie früher Ferienlager begleitet und dort gekocht. Jetzt ist sie als Helferin bei kirchlichen Großveranstaltungen aktiv. „Es ist schön, viele Menschen kennenzulernen“, erklärt Borchert, warum sie so gerne als Helferin dabei ist. Und so trifft sie auch immer wieder bekannte Gesichter. Freunde aus Rheine und aus der Nähe von Würzburg haben sie bereits im Shop besucht.

Nicht nur dort trifft die Ehrenamtliche Freunde. Untergebracht ist Borchert in einer Schule. Dort schlafen sie mit vier Personen in einem Klassenzimmer. „Ich bin mit einer Freundin, die auch immer hilft, in einem Zimmer“, erzählt sie. Die beiden haben sich als Helfende kennengelernt und schon vorher verabredet, sich eine Unterkunft zu teilen. Auch die anderen Mitbewohner kannte Borchert schon vorher.

Lara Bergjohann