Jugendliche werden in Ferienfreizeiten zu
Schwungvoll pustet Lena-Maria Lücken Seifenblasen in die Luft. Die Mitarbeiterin des Regionalbüros Ost, das die Kinder- und Jugendseelsorge im Bistum Münster unterstützt, hält ein kleines Fläschchen mit der Aufschrift "Friedensmensch" in den Händen.
An ihrem Handgelenk baumelt ein türkisfarbenes Festival-Bändchen mit dem gleichen Schriftzug. Das und mehr ist Bestandteil eines Friedenspakets, mit dem das Regionalbüro rund 90 Ferienfreizeiten von katholischen Pfarreien in Münster und aus den Kreisen Steinfurt und Warendorf ausgestattet hat.
"Wir möchten damit schon jetzt eine Brücke zum Katholikentag schlagen, der im kommenden Jahr in Münster stattfindet und unter dem Motto ‚Suche Frieden‘ steht", erklärt Marko Marincel, Leiter des Regionalbüros Ost, die Aktion. Die Außenstelle der Abteilung Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Bistum Münster ist auch in den Monaten vor Beginn der Ferienfreizeiten stark in die Vorbereitung involviert. "Wir schulen Jugendliche für die Leitung von Kinder- und Jugendgruppen, vertiefen diese Kenntnisse bei erfahrenen Gruppenleitern und bilden ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit im Bereich Prävention aus", sagt Marincel. Auch die Beratung bei Problemen und Fragen vor Ort bei einer Ferienfreizeit gehört zu den Aufgaben.
Doch bei der Beratung bleibt es in diesem Jahr nicht. Marincel hält einen schwarzen Rucksack-Beutel mit der Aufschrift "Suche Frieden" hoch: "Wir möchten den Teilnehmern der Ferienfreizeiten Geschenke machen, Grüße schicken und das Thema Frieden in diesem Kontext in den Mittelpunkt rücken." Und so erhält jede Ferienfreizeit in einem solchen Beutel verpackt Festival-Armbänder und "Friedensmensch"-Postkarten für alle Teilnehmer, außerdem Schablonen für wasserlösliche Sprühkreide und Seifenblasen. "Die Materialien sollen Lust auf den Katholikentag machen", betont Marincel. Dazu gibt es Aktionsideen und Vorlagen für Friedensgebete und Wortgottesdienste, mit denen die Betreuer einzelne Programmpunkte gestalten können. "Die Ferienfreizeit ist ein guter Ort dafür, weil dort sichtbar wird, wie friedliches Miteinander gelingen kann", ergänzt er.
Und so hofft das Team des Regionalbüros, dass der ein oder andere "Friedensmensch"-Gruß per Postkarte aus der Freizeit auch andere Menschen erreicht: Eltern, Verwandte und Bekannte oder Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht mitfahren konnten. "Denn zum Katholikentag sind alle eingeladen", sagt Marincel.
Bei Fragen während einer Ferienfreizeit können Leiter und Betreuer aus Münster und den Kreisen Steinfurt und Warendorf das Team des Regionalbüros Ost kontaktieren. Es ist telefonisch unter 0251/4882021 oder per Mail an die Adresse regionalbuero-ost[at]bistum-muenster.de zu erreichen.
Bildunterschrift: Marko Marincel, FSJ-lerin Eva Brambrink und Lena-Maria Lücken stellen die Materialien zur Aktion "Friedensmensch" vor.
Text: Bischöfliche Pressestelle / 20.07.17
Kontakt: Pressestelle[at]bistum-muenster.de
Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann
