Kirchensteuerrat gibt Gruenes Licht für IGZ Dülmen
Der Kirchensteuerrat des Bistums Münster hat auf seiner Sitzung am 22. November in Münster eine finanzielle Unterstützung des Intergenerativen Zentrums (IGZ) in Dülmen beschlossen.
Für das IGZ werden in den Haushaltsjahren 2015 bis 2017 vom Bistum Münster insgesamt 5,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das IGZ ist ein Projekt der Stadt Dülmen und der Kirchengemeinde St. Viktor mit ihren Einrichtungen im Rahmen der Regionale 2016, einem Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen.
Mit der Regionale erhalten Regionen die Möglichkeit, innovative und beispielhafte Projekte zu entwickeln, die vom Land, Bund und der Europäischen Union gefördert werden können. Eines dieser Projekte ist das IGZ in Dülmen, in dem insbesondere das Zusammenleben von Jung und Alt gefördert werden soll.
Pfarrer Markus Trautmann freut sich sehr über die Entscheidung des Kirchensteuerrates, sieht aber zugleich die Verantwortung, die mit dieser Investition verbunden ist: "Das uns vom Bistum entgegengebrachte Vertrauen spornt uns an", meint der Geistliche. "Die neue Kirchengemeinde St. Viktor wird sich im künftigen IGZ in ihrer Identität und Struktur als unumkehrbar offen für das soziale und kommunale Leben der Menschen in Dülmen präsentieren und erleben." Der viel zitierte demografische Wandel der Gesellschaft erfordere auch von der Kirche kreative Ideen. "Wir werden unsere Bemühungen jetzt verstärken, möglichst viele Menschen in Dülmen und in unseren Gemeinden an die Vision einer neuen Begegnungsform zwischen den Generationen im Herzen der Stadt heranzuführen und aktiv zu beteiligen."
Die finanziellen Mittel, die der Kirchensteuerrat nun bewilligt hat, sollen vor allem dafür eingesetzt werden, das innovative Raumkonzept zur Förderung des Generationendialogs und der -begegnung im IGZ baulich umzusetzen. Vor dem Hintergrund des zukünftigen zentralen Wohnkonzepts für die vier Priester wird ein neues Pfarrhaus gebaut. Darüber hinaus ist beabsichtigt, den notwendigen Stellplatzbedarf des IGZ in einer Tiefgarage unterzubringen. Auch der Kirchplatz soll in angemessener Weise in die Gestaltung des Kirchenumfeldes einbezogen werden. Da es sich überwiegend um Gebäude handelt, die in den kommenden Jahren ohnehin neu gebaut oder umfassend hätten renoviert werden müssen, bietet es sich nun an, die Maßnahmen im Rahmen des IGZ zu ergreifen.
Unter dem Dach des IGZs werden künftig vier bestehende Einrichtungen zusammengeführt: das Familienzentrum St.-Anna-Kindergarten, die Familienbildungsstätte als Teil des Mehrgenerationenhauses Dülmen, das Pfarr-/Jugendheim der Kirchengemeinde St. Viktor sowie städtische, bürgerorientierte Funktionen aus dem Rathaus. Darüber hinaus werden sich zahlreiche örtliche Vereine, Verbände und Organisationen in das IGZ einbringen und dort verschiedenste Begegnungs-, Bildungs- und Freizeitangebote für Menschen aller Altersgruppen gestalten.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.igz-duelmen.de
Text: Bischöfliche Pressestelle
Kontakt: Pressestelle[at]bistum-muenster.de
