KJGler erprobten sich im Kamelreiten, Sumoringen oder Linoleumdruck

"Nur mal kurz die Welt checken – Kulturenjäger unterwegs". Das war das Motto beim Burgfest der Katholischen junge Gemeinde (KjG) im Bistum Münster, das am Wochenende (6.-7. Juli 2013) auf der Jugendburg Gemen bei Borken stattfand.

260 Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Helfer kamen zusammen, um gemeinsam zu spielen, basteln, Gottesdienst zu feiern oder auch, um neue Leute kennen zu lernen.

Das Burgfest-Motto lenkte den Blick auf andere Kulturen. Im Alltag begegnen Kindern und Jugendlichen immer wieder neue Lebensweisen und Einstellungen, beobachtet die KJG, ein katholischer Kinder- und Jugendverband mit 4500 Mitgliedern im Bistum. Manchmal fehle der Mut, das Unbekannte kennen zu lernen. Abhilfe sollte das Burgfest schaffen, das eben dazu ermutigte, einen tieferen Blick in andere Kulturen zu wagen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, nicht zuletzt, um sich für ein harmonisches und friedliches Zusammenleben einzusetzen.
So erlebten die Teilnehmer im Laufe des Samstages Besonderheiten von Orient, Europa, Amerika, Asien und Afrika, bastelten, spielten und lernten ländertypische Dinge kennen. So übten sich einige im Kamelreiten, bauten einen Steinofen, erprobten sich im Linoleumdruck oder begegneten sich beim Sumoringen.

Am Samstagabend besuchte Münsters Bischof Dr. Felix Genn die KjGler, um mit dem Diözesanverband einen Gottesdienst zu feiern. Genn griff das Thema Mut auf und bestärkte darin, im Alltag beherzt zu sein und sich etwa in der Schule zum Glauben zu bekennen, auch wenn das nicht immer leicht sei: "Immer daran denken: Ihr habt die Rückendeckung Jesu, der Euch umfängt, dass Ihr keine Gewalt anzuwenden braucht, wenn das Böse stark wird. Ihr könnt das Böse durch das Gute besiegen". Der Bischof nahm sich im Anschluss der Eucharistiefeier noch Zeit für Gespräche mit den Kindern und Jugendlichen und informierte sich über die Aktionen des Burgfestes.

Anschließend wurde die Expedition Afrika zu einem Trommelevent mit der Trommelschule "Tamborena". Ein afrikanischer Zauber umhüllte Jugendburg und Umgebung als die gut 250 Trommeln erklangen. Den Abschluss am Sonntag bildeten eine Schlendermeile mit verschiedenen Bastel- und Spielaktionen und ein Großgruppenspiel mit Namen "Stratego".

Text: Bischöfliche Pressestelle
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