Leitungswechsel im IDP
Die Stabsübergabe im Institut für Diakonat und pastorale Dienste von der scheidenden Leiterin Prof. Dr. Margret Nemann zum neuen Institutsleiter Diakon Joachim König ist mit einem festlichen Gottesdienst und einem Empfang gefeiert worden.
Bischof Dr. Felix Genn, Generalvikar Norbert Kleyboldt, Weihbischof Wilfried Theising und mehr als 110 weitere Gäste, Angehörige, Freunde, aktive und ehemalige Kollegen füllten die Räumlichkeiten bis auf den letzten Platz.
"Es freut mich, dass Ihr Dienst so viel Zuspruch findet, wie er sich in der großen Teilnahme ausdrückt", kommentierte der Bischof. Schon in der Begrüßung dankte Genn der wechselnden Leiterin für "Ihre guten Dienste, Ihren großen Einsatz und für den guten Rat in der Personalkonferenz", den er vermissen werde. König bezeichnete der Bischof als "bewährten Mann", der sein Vertrauen genieße, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen.
In seine Predigt ging Bischof Genn auf jene Bibelstelle ein, der zufolge alle, die sich vom Geist Gottes leiten ließen, Kinder Gottes seien. "Wir können mit der treibenden Kraft des Heiligen Geistes rechnen", betonte Genn, auch und vor allem für Seelsorgerinnen und Seelsorger gehe darum, "heraus zu spüren, wohin der Geist treibt" und auf Gott zu vertrauen: "Er schließt uns auf, was heute, was jetzt dran ist". Gerade in der Ausbildung pastoraler Mitarbeiter sei zunächst Vermittlung gefragt, um unterscheiden zu lernen und Klarheit über Signale des Heiligen Geistes zu gewinnen. Die Rolle der Vermittler im Institut sei eine dienende, untergeordnet unter das, was der Geist tue: "Es geht darum, zu helfen, dass der Geist sein Werk im anderen tun kann", hob Bischof Genn hervo. Dabei gelte es die Vielfalt der Gaben des Geistes zu berücksichtigen, damit im anderen "zum Zuge kommen kann, was der Geist mit ihm vorhat".
Beim anschließenden Empfang sprach der Generalvikar Nemann seinen Dank für "den großen Einsatz und die kompetente Arbeit" aus. Nemann habe den Geist des Instituts mit geprägt. "Sie haben Ihren Dienst ins Stille und Bescheidenheit, in Eindeutigkeit und Klarheit getan", stellte Kleyboldt heraus, "wenn Sie das Wort ergriffen haben, dann saßen diese Worte; Ihr Urteil ist ein wertgeschätztes Urteil, vom Bischof angefangen". Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit; Nemann übernehme nun im Generalvikariat in der Hauptabteilung Seelsorgepersonal die Leitung der Abteilung Personalberatung und –begleitung und kümmere sich dort auch um Supervision und Pastoralpsychologie, "zwei Ihrer Herzensanliegen". Herzlich begrüßte der Generalvikar Diakon König als Nachfolger und wünschte ihm "alles Gute, Gottes Segen, Gesundheit und Schaffenskraft zum Segen derer, die Ihnen anvertraut sind".
Nemann bedankte sich herzlich bei allen, ohne die sie ihren Dienst nicht habe tun können; die Zusammenarbeit sei stets unkompliziert und kooperativ gewesen, die Aufgabe habe ihr viel Freude gemacht. Insbesondere bei der Begegnung mit angehenden pastoralen Mitarbeitern habe sie viel Neues erfahren und sei in ihrem christlichen Glauben bestärkt worden. Sie habe sich redlich bemüht, die für Seelsorger wesentliche Haltung zu vermitteln: "Ob wir echt und glaubwürdig sind, ob wir die Menschen lieben, ob unser Glaube tragfähig ist". Es gebe "nichts Schöneres, als Menschen in Höhen und Tiefen zu begleiten und ihnen die Nähe Gottes zuzusagen". Ihrem Nachfolger wünschte sie, die neue Aufgabe möge ihm genauso viel Freude machen wie ihr.
Diakon König dankte seiner Vorgängerin "von Herzen" für die Zusammenarbeit, die von Wertschätzung, Vertrauen und Kollegialität gewesen sei. Er selbst blicke mit Dankbarkeit, Neugier und Freude in die Zukunft: Dank gegenüber allen, die an seiner Ausbildung, seinem Werdegang und Eseiner rnennung beteiligt gewesen seien, Neugier auf alles, das auf ihn zukomme und Freude besonders mit Blick auf die Menschen, die er künftig begleiten dürfe auf dem Weg in den pastoralen Dienst.
Dank und gute Wünsche brachten in weiteren Redebeiträgen Vertreter der Mitarbeiter des Instituts, des Rates und der Mitarbeitervertretungen der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sowie des Diakonenrates zum Ausdruck. Mit einer informellen Begegnung am Buffet klang der Empfang zum Stabswechsel im Institut an der Goldstraße aus.
Text: Bischöfliche Pressestelle
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