Mit einem Augenzwinkern auf die Welt schauen

, Stadtdekanat Münster

Die Welt mit einem „anarchistischen Augenzwinkern“ zu betrachten: Dazu lädt die Diözesanbibliothek Münster ein, wenn sie ab Freitag, 28. August, vier Wochen lang eine Ausstellung der Freien Künstlergemeinschaft Schanze e.V. zeigt. Unter dem Titel „Ein anarchistisches Augenzwinkern“ sind bis Freitag, 25. September, aktuelle Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern der Gemeinschaft im Foyer der Diözesanbibliothek zu sehen. Die Werke zeichnen sich durch unterschiedliche künstlerische Positionen, Ausdrucksformen und Genres aus.

Das Plakat zur Ausstellung

Die Ausstellung wird im Rahmen des NRW-Tags 2026 in Münster und der Veranstaltungsreihe „Schauräume. Museen und Galerien in Münster beim NRW-Tag“ am Freitag, 28. August, um 16 Uhr eröffnet. Darüber hinaus ist sie parallel zum NRW-Tag am Samstag, 29. August, von 11 bis 19 Uhr im Rahmen einer Sonderöffnung zu besichtigen. An diesem Tag erwartet die Gäste ein Begleitprogramm mit Lyriklesungen der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler. Um 11.20 Uhr liest Thomas M. Hartmann, um 14 Uhr folgt eine Lesung mit Andreas Laugesen, bevor um 16 Uhr Miriam ihre Texte präsentiert.

Ebenfalls am Samstag werden im Rahmen des NRW-Tags geführte Rundgänge angeboten, die die Ausstellung mit der Sammlung Deilmann verbinden. Sie beginnen jeweils um 14.30 Uhr, 15.30 Uhr, 16.30 Uhr und 17.30 Uhr am Infozelt Rathaus. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Zahl der Plätze jedoch begrenzt. Eine Anmeldung ist ab dem 26. August über das Buchungsportal des NRW-Tags unter schauraum.kunstraum-muenster.de/nrw-familie möglich.

Ab Montag, 31. August, ist die Ausstellung bis zum 25. September zu den regulären Öffnungszeiten der Diözesanbibliothek Münster von montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Die Freie Künstlergemeinschaft Schanze e.V. mit Sitz in Münster gehört zu den traditionsreichen Künstlervereinigungen der Region. 2019 beging sie ihr 100-jähriges Bestehen. In der Ausstellung „Ein anarchistisches Augenzwinkern“ präsentieren die Mitglieder aktuelle Arbeiten, die mit Humor, Ironie und ungewöhnlichen Perspektiven spielen.

Anke Lucht