Nothilfe Irak - Bischof Genn

Angesichts der brutalen und grausamen Angriffe auf Andersgläubige im Irak und auch angesichts des Konfliktes in der Urkaine hat sich der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, am 2. September 2014 an alle Priester in der Diözese gewandt und sie gebeten, "nicht nachzulassen im Gebet für den Frieden und alles Ihnen Mögliche dafür zu tun."

Dabei sei er sich bewusst, dass schon viel in diese Richtung getan werde, betont der Bischof, es sei ihm aber wichtig, diese Aktionen noch einmal zu bekräftigen.

Bischof Genn nimmt in seiner Nachricht an die Priester Bezug auf ein Schreiben, das Pax Christi im Bistum Münster an ihn gerichtet hat. In diesem hat die katholische Friedensbewegung dazu anregt, an einem der nächsten Sonntagsgottesdienste in allen Gemeinden des Bistums für zwei Minuten zu schweigen. In dieser Zeit soll der Opfer von Krieg und Gewalt in allen Krisengebieten gedacht und für sie gebetet werden. Diese Anregung greift der Bischof in seinem Schreiben auf.

Er erinnert daran, dass er noch am vergangenen Sonntag anlässlich der Kolping-Diözesanfamilienwallfahrt alle Gläubigen gebeten habe, "an jedem Tag einen kurzen Augenblick Gott zu bestürmen, dass er Frieden möglich macht, dass er die Köpfe und Herzen derer, die blockieren und andere Gedanken haben, sozusagen durchbohrt und bei ihnen mit seiner Botschaft der Liebe ankommt." Dabei habe er nicht nur an den Irak, sondern auch an den Konflikt in der Ukraine gedacht.

Wer den Notleidenden im Irak auch mit einer Spende helfen will, kann das tun auf das Konto von Caritas international, Konto-Nr. 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00, unter dem Stichwort: Nothilfe Irak.

Text: Bischöfliche Pressestelle
Kontakt: pressestelle[at]bistum-muenster.de