
Die ökumenische Reihe startet mit dem Dokumentarfilm "Was haben wir gelacht" und einem Gespräch mit den beiden Regisseurinnen.
Gleich mit einer besonderen Veranstaltung startet die Reihe am 16. September. Gezeigt wird die Dokumentation „Was haben wir gelacht“. Zum anschließenden Filmgespräch sind die Regisseurinnen des Films, Eva Müller und Isabel Schneider, zu Gast. Der kluge Film beleuchtet die Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens der 1990er- und frühen 2000er-Jahre aus weiblicher Perspektive und fragt nach den Zusammenhängen von Humor, Macht und Gleichberechtigung. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Frauenberatungsstelle Recklinghausen statt.
Am 14. Oktober 2026 steht mit „Jeunes Mères – Junge Mütter“ das neue Werk der vielfach ausgezeichneten Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne auf dem Programm. Der Film erzählt die Geschichte von fünf jungen Frauen in einem Mutter-Kind-Heim, die zwischen Hoffnung, Verantwortung und den Herausforderungen des Alltags ihren eigenen Weg suchen. Das Drama wurde bei den Filmfestspielen von Cannes unter anderem mit dem Preis für das beste Drehbuch sowie dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet.
Mit „Hamnet“ folgt am 11. November 2026 eine bewegende Literaturverfilmung der Oscar-prämierten Regisseurin Chloé Zhao. Basierend auf dem Bestseller von Maggie O’Farrell erzählt der Film die Geschichte von Agnes Shakespeare und dem Verlust ihres Sohnes Hamnet, dessen Schicksal später William Shakespeare zu seinem berühmten Werk „Hamlet“ inspiriert haben soll.
Den Jahresabschluss bildet am 9. Dezember 2026 die britische Produktion „Verflucht normal“. Der Film schildert mit viel Humor und Empathie die Lebensgeschichte von John Davidson, der mit dem Tourette-Syndrom lebt und trotz vieler Rückschläge seinen Platz in der Gesellschaft findet. Gezeigt wird die Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Veranstaltet wird „Kirche und Kino“ von der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Recklinghausen und dem Katholischen Kreisdekanat Recklinghausen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kino und Filmkultur Wiesbaden sowie der Cineworld Recklinghausen. Ziel der Reihe ist es, aktuelle Lebens- und Glaubensfragen anhand herausragender Filme ins Gespräch zu bringen.
Alle Vorführungen beginnen um 19.45 Uhr. Die Abende starten mit einer Einführung durch den Medien- und Religionspädagogen Michael M. Kleinschmidt vom Institut für Kino und Filmkultur und enden mit einem Filmgespräch.
Zugleich wirft das Team bereits einen Blick in die Zukunft: Vom 10. bis 14. März 2027 findet das 17. Kirchliche Filmfestival Recklinghausen statt, das als Höhepunkt des Filmjahres gilt.
Der Vorverkauf für die Veranstaltung im September startet am Montag, 24. August, ab 13.30 an den Kassen und im Internet der Cineworld. Das Programm findet sich zum Download auf der Homepage des Kirchlichen Filmfestivals.
Michaela Kiepe
