Offener Gesprächsabend über den Glauben mit Weihbischof Zekorn

Den Glauben in Gemeinschaft leben, ihn weitergeben und im Alltag leben: Über diese und weitere Aspekte des Glaubens haben sich rund 30 Gemeindemitglieder der Kirchengemeinde St. Sebastian Münster-Nienberge mit Weihbischof Dr. Stefan Zekorn und Mitgliedern des Seelsorgeteams ausgetauscht.

Die Gemeinde hatte am 5. April im Anschluss an einen Gottesdienst mit dem Weihbischof zu einem offenen Gesprächsabend in das Pfarrzentrum St. Sebastian eingeladen.

"Es ist ein Experiment, das Thema für eine Gesprächsrunde so offen zu halten", sagte Zekorn zu Beginn. In Gesprächen mit Haupt- und Ehrenamtlichen sowie Firmlingen erfahre er aber immer wieder, dass die Freude am Glauben motiviere, sich in Pfarrei und Gemeinde einzusetzen. "Weil das im Alltag manchmal untergeht, ist es mir wichtig, diese Freude ganz bewusst miteinander zu teilen", erklärte er. In Kleingruppen tauschten sich die Anwesenden zunächst über persönliche Glaubenserfahrungen aus, um anschließend in der großen Runde einzelne Aspekte wie Musik als Ausdruck von Glauben in den Mittelpunkt zu stellen.
Skeptisch sei sie zunächst gewesen, als sie das offene Thema des Abends gehört habe, erzählte Hildegard Everding nach dem Abend. "Aber es war sehr schön, sich mit anderen bewusst über die Vielfalt des Glaubens auszutauschen", sagte sie. Für die Messdienerleiterinnen Lea Kemper und Ann-Kathrin Kettler-Eising ist der Gemeinschaftsgedanke deutlich geworden: "Junge und alte Menschen glauben und hier konnte jeder seine eigene Perspektive einbringen."

Weihbischof Zekorn hatte im Rahmen seiner Visitation der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser die Kirchengemeinde St. Sebastian Nienberge besucht. Rund alle fünf Jahre kommen die Weihbischöfe in die Pfarreien, sprechen mit vielen Haupt- und Ehrenamtlichen und besuchen verschiedene Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Einrichtungen der Caritas.

Bildunterschrift: In Kleingruppen tauschten sich die Teilnehmer des Gesprächsabends mit Weihbischof Zekorn über Glaubenserfahrungen aus.

Text: Bischöfliche Pressestelle / 06.04.16
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